Bundesarchiv bietet neu digitale Archivierung von Daten
Öffentliche Verwaltungen sollen in Zukunft von einem neuen Angebot des Bundesarchivs profitieren können.
Das Bundesarchiv darf neu Kantonen, Gemeinden und weiteren Institutionen die digitale Archivierung von Daten anbieten. Der Bundesrat hat einen entsprechenden Leistungsauftrag verabschiedet.
Viele öffentliche Schweizer Archive stehen derzeit vor der Herausforderung, dass eine Mehrheit der Unterlagen in digitaler Form im Archiv eintreffen. Die Archivierung von digitalen Informationen ist jedoch komplex und kostenintensiv.
Keine teuren Eigenentwicklungen
Ziel des neuen Angebots ist demnach, dass öffentliche Verwaltungen von der Vorarbeit des Bundesarchivs profitieren und auf teure Eigenentwicklungen verzichten können. Für die Dienstleistungen zahlen die Partner die Speicherkosten und einen Anteil an die Investitions- und Betriebskosten.
Die angebotenen Dienstleistungen des Bundesarchivs reichen von der eigentlichen Archivierung digitaler Daten über Beratung zur digitalen Aufbewahrung bis hin zu Ausbildungen in der digitalen Informationsverwaltung.
Die Daten werden laut Mitteilung vom Bundesarchiv mehrfach gesichert. Die Datenhoheit bleibe dabei bei den jeweiligen Partnern und der Zugang zu den eigenen Daten erfolge autonom und exklusiv, heisst es weiter.
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