HPC-Server-Markt taucht im ersten Quartal
Im ersten Quartal ist der Umsatz am Markt für HPC-Server deutlich zurückgegangen. Mittelfristig soll der Markt aber wieder deutlich zulegen. Insbesondere kleinere und mittelgrosse Unternehmen würden zunehmend nach HPC-Servern verlangen.
Im ersten Quartal dieses Jahres ist der Makrt für Server im Segment High-Performance-Computing (HPC) eingebrochen. Die Umsätze gingen um 9,7 Prozent auf 2,3 Milliarden US-Dollar zurück. Im ersten Quartal 2013 belief sich der Umsatz auf 2,5 Milliarden Dollar, teilt das Analystenhaus IDC in seiner Marktanalyse mit. Dabei blieb die Zahl der abgesetzten Einheiten mit einem leichten Plus von 0,4 Prozent in etwa auf den Niveau des Vorjahres.
Marktsegmente entwickelten sich sehr unterschiedlich
Besonders grosse Einbussen verzeichneten High-End-Supercomputer, die laut Definition über 500'000 Dollar je Einheit kosten. Hier ging der Absatz um 32,7 Prozent auf 580 Millionen Dollar zurück. Mit einem Minus von 2,6 Prozent war auch das "Devision-Segment" (250’000-499'000 Dollar Systempreis) leicht rückläufig.
Stabil blieb hingegen das "Departmental-Segment" (100'000-249'000 Dollar), mit einem Plus von 0,6 Prozent. Starke Zuwächse verzeichnete allein die "Workgroup-Server" (unter 100'000 Dollar). Bei ihnen stieg der Absatz um 11,4 Prozent.
Die Analysten sehen eine steigende Nachfrage bei kleineren und mittelgrossen Unternehmen nach HPC-Servern. Eine steigende Rechenleistung würden den Unternehmen langfristig erhebliche Wettbewerbsvorteile bringen und somit würde sich auch die gestiegene Nachfrage im unteren Preissegment erklären, schreibt IDC.
Wieder deutliches Wachstum erwartet
Insgesamt soll der HPC-Markt bis 2018 um jährlich 7,4 Prozent zulegen. Dem High-End-Segment sagt IDC sogar ein Wachstum von 7,8 Prozent voraus. Für das Jahr 2018 rechnen die Analysten mit einem Umsatz von 14,7 Milliarden Dollar.
An der Spitze der HPC-Hersteller gab es keine Veränderungen. Noch immer liegt HP mit einem Anteil von 35 Prozent an der Spitze. Dahinter folgen IBM und Dell, mit 23,1 beziehungsweise 17,2 Prozent.
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