Spanien vs. Airbnb
Die Regierung der spanischen Region Katalonien hat die Zimmervermittlungswebsite Airbnb und einige weitere vergleichbare Websites zu Bussen verurteilt. Dies berichtet das Wall Street Journal.
Mehrfach waren neue Online-Angebote, wie zum Beispiel die Taxivermittlungs-App Uber oder die Zimmervermittlungs-Website Airbnb, in letzter Zeit im Fokus der medialen Aufmerksamkeit. Der Grund: Die Konzepte der international ausgerichteten Angebote verstossen oftmals gegen das nationale oder regionale Recht in den verschiedenen Ländern.
Genau das wurde der Plattform Airbnb nun erneut zum Verhängnis. Nachdem wir bereits im April über rechtliche Probleme der Website in den USA und der Schweiz berichteten, ist es nun zu einem Urteil gegen Airbnb in Spanien gekommen. Dies schreibt das Wall Street Journal. Das Problem war, dass Ferienwohnungen im Mittelmeerstaat beim Ministerium für Tourismus registriert werden müssen. Auf Airbnb sind aber viele Mietobjekte zu finden, die nicht offiziell gemeldet wurden.
Aus diesem Grund verurteilte die Regionalregierung von Katalonien Airbnb nun zu einer Busse von 30'000 Euro. Vor allem in der katalanischen Hauptstadt Barcelona werden viele unregistrierte Objekte angeboten. Die Regierung überlege sich daher sogar, die Website Airbnb regional sperren zu lassen. So leicht will sich das Unternehmen aus San Francisco aber nicht geschlagen geben. "Wir sind über die Entscheidung enttäuscht", zitiert das Wall Street Journal eine Sprecherin. Airbnb wolle nun rechtliche Gegenmassnahmen prüfen.
Uniqconsulting heisst neu Uniq
Den Mond mit Glasfasern durchleuchten
Apple wird 50 Jahre alt
Update: Bund definiert mobiles Sicherheitskommunikationssystem als Schlüsselprojekt
So will das BFS das Schweizer Datenökosystem zum Laufen bringen
Manche Sterne sind absolut gigantisch
Anthropic veröffentlicht versehentlich Quellcode seines KI-Entwicklertools
Schweizer ICT-Branche verliert an Schwung
GRITEC AG und Swisscom stärken gemeinsam die OT‑Cybersecurity im Industriesektor