Zocalo

Amazon greift nun auch Dropbox & Co. an

Uhr | Aktualisiert
von Marcel Urech

Amazon hat in New York einen Speicherdienst für Firmen angekündigt. Der Cloud-Gigant konkurriert so mit Unternehmen wie Box, Dropbox, Google, Microsoft und Soonr.

Der Cloud-Speicherdienst Zocalo von Amazon (Quelle: Screenshot von youtube.com/watch?v=wbjMrQtoZlU)
Der Cloud-Speicherdienst Zocalo von Amazon (Quelle: Screenshot von youtube.com/watch?v=wbjMrQtoZlU)

Amazon hat mit Zocalo einen Enterprise-Storage- und Sharing-Dienst für Firmen in Aussicht gestellt. Geschäftsanwender sollen über die Amazon-Wolke bald Dateien wie Spreadsheets, Präsentationen oder Bilder und PDF teilen. Noch ist der Dienst allerdings erst in einer "limited preview" erhältlich. Wann und ob Zocalo auch in der Schweiz verfügbar sein wird, ist noch unbekannt.

Seinen neuen Dienst stellt Amazon in folgendem Video vor:



Zocalo wird laut Amazon nicht nur auf dem Desktop, sondern auch auf iPad, Kindle Fire und Android-Geräten laufen. Das Angebot sei mit Active Directory und Amazons Desktop-as-a-Service-Angebot Workspaces kompatibel. Wer bereits Workspaces-Kunde ist, erhält Zocalo mit 50 Gigabyte Speicher pro Nutzer gratis. Für 2 Dollar pro Workspaces-Nutzer pro Monat kriegen Kunden 200 Gigabyte Speicher. Für Neukunden kosten die 200 Gigabyte 5 US-Dollar pro Nutzer und Monat.

Amazon hat es mit Zocalo wohl auf Firmen wie Box, Dropbox und Soonr abgesehen. Auch Google Docs for Enterprise und Microsoft Onedrive sehen sich nun neuer Konkurrenz ausgesetzt.

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