Facebook entwickelt App nur für Promis
Die neue iOS-App von Facebook "Mentions" ist nur für Personen von öffentlichem Interesse gedacht. Diese können damit die Fan-Postings rund um ihre werte Person verfolgen.
Nach der Masse hat Facebook eine kleinere Zielgruppe für sich entdeckt: die Promis. Für diese hat das Unternehmen die iOS-App "Mentions" entwickelt und gestern lanciert.
Wie Facebook schreibt, soll die App Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ermöglichen, sich mit ihren Fans auszutauschen. Darüber hinaus könnten Promis mithilfe der App sehen, was ihre Fans so über sie sagen, sich an Diskussionen der Fans beteiligen sowie Updates, Fotos oder Videos posten. Auch soll die App den Promis die Möglichkeit bieten, Rückmeldungen über getätigte Posts zu überwachen, seien diese nun von Fans, anderen Meinungsmachern oder von der Presse.
Facebook ist vermutlich bestrebt, mit der App die Zahl der Promis-Postings zu erhöhen, um die Aktivität der Fans innerhalb der Plattform anzuregen. In einer Testphase erzielte das Unternehmen bereits vielversprechende Ergebnisse: Gegenüber dem IT-Blog Recode verriet ein Facebook-Product-Manager nämlich, dass sich die Zahl der Postings bei Promis, die die Apps nutzten, verdoppelt habe.
Mentions ist gegenwärtig nur für Personen, die verifizierte Facebook-Seiten in den Vereinigten Staaten besitzen, verfügbar, also für Prominente, Journalisten, Regierungsbeamte und beliebte Marken und Unternehmen. Gemäss Facebook soll Mentions die nächsten Monate auch für Promis anderer Länder verfügbar gemacht werden. Normalsterbliche werden sich hingegen auch in Zukunft mit ihrem Fan-Status oder ihrer gewöhnlichen Facebook-Seite begnügen müssen.
Update: Cyberkriminelle bieten Interrail-Kundendaten im Dark Web an
Die IMEI-Nummer ist wie eine Fahrgestellnummer - riskant wird sie erst durch den Einsatz
SCSD 2026: Die digitale Souveränität der Nischen
Swisscom erhöht Löhne für Mitarbeitende im GAV
Wie die IMEI die Geräteverwaltung beeinflusst - und die Cybersicherheit gefährdet
Sunrise senkt Nettoverlust um 70 Prozent
Cent Systems eröffnet zweiten Standort
Ein Schaf im Büro
Cyberkriminelle kommen sogar bis vor die Haustür