Xerox geht international gegen Produktfälscher vor
Xerox hat Fälschern von Druckerverbrauchsmaterialien den Kampf angesagt. Mit einem Spezialistenteam geht das Unternehmen international gegen Fälscher vor.
Xerox hat seinen Kampf gegen gefälschte Druckerverbrauchsmaterialien, wie Tintenpatronen und Toner, intensiviert. Das Engagement rechtfertigt das Unternehmen mit dem Schutz der Kunden vor minderwertigen Plagiaten. Diese könnten die "Drucksysteme beschädigen, die Qualität der Drucke beeinträchtigen und hohe Folgekosten verursachen." Durch die Verwendung von gefälschten Produkten würden Kunden zudem die Garantie für die Drucker aufs Spiel setzen, schreibt Xerox in einer Mitteilung.
Den Druckerherstellern entgehen durch Fälschungen schätzungsweise Einnahmen zwischen 3,5 und 5 Milliarden US-Dollar pro Jahr, ergab eine Schätzung der "Imaging Supplies Coalition", die sich dem Kampf gegen Plagiate verschrieben hat. Neben Xerox gehören der Organisation auch noch Brother, Canon, Epson, HP, Lexmark, Samsung und Toshiba an.
Weltweite Aktionen im Kampf gegen Fälschungen
Gegen Produktpiraten ging Xerox beispielsweise in China, Brasilien und der Türkei vor. Bei Razzien seien teilweise mehr als 1000 Kartons mit gefälschten Tonern sichergestellt worden, die den Produkten von Xerox täuschend ähnlich sahen.
Mit einem Team aus Markenschützern, Sicherheitspersonal und Juristen arbeitet Xerox eng mit den lokalen Strafverfolgungs-, Zoll- und Steuerbehörden zusammen, um den Fälschern das Handwerk zu legen.
Um sicherzugehen, dass keine gefälschten Produkte verwendet werden, sollten Kunden auf das holografisches Sicherheitsetikett der Xerox-Produkte achten. Bei Verdacht auf Fälschungen bittet Xerox um eine sofortige Meldung der Bezugsquelle, um entsprechende Gegenmassnahmen einleiten zu können.
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