Crowdmetering

New Yorker werden als Überwachungskameras angeheuert

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Weil es in der Stadt zu wenige Überwachungskameras gibt, sollen nun die New Yorker mit ihren alten Smartphones in die Bresche springen. Wie das gehen soll, zeigt ein Video.

(Quelle: Screenshot von Placemeter.com)
(Quelle: Screenshot von Placemeter.com)

Nach dem Crowdsourcing und dem Crowdfunding kommt nun das Crowdmetering, das "Messen der Masse": Weil es in New York anscheinend zu wenig Überwachungskameras gibt, beschloss das Mayor's Office of Data Analytics, die Stadtbewohner zum Datensammeln anzuheuern. Dazu schloss das Zentrum mit dem Technologie- und Urbanismusunternehmen Placemeter eine Kooperation.

Ein buntes Video, das nicht von ungefähr an Sim City erinnert, veranschaulicht die Idee: New Yorker sollen einfach mit einem alten Smartphone von ihrem Fenster aus die Strasse und den Gehweg filmen. Mit bis zu 50 US-Dollar pro Monat sollen sie dafür entlöhnt werden.

Mit den Aufzeichnungen wollen die Initianten nach eigenen Aussagen herausfinden, wie viele Fussgänger sich an einem jeweiligen Ort befinden, wie lange Mensche in einer Schlange stehen und wie schnell der Verkehr durch die Stadt fliesst. Diese Daten sollen schliesslich dazu dienen, bessere Spielplätze zu bauen oder die Sicherheit in den Quartieren zu erhöhen. Wie Placemeter verspricht, würden dabei weder gefilmte Personen identifiziert noch irgendwelche Daten gespeichert. Schöne neue Welt lässt grüssen.

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