50'000 Datenpunkte überwachen den Gotthard-Basistunnel
Die beiden Unternehmen Atos und Siemens entwickeln das Tunnelleitsystem für den Gotthard-Basistunnel. Das System soll eine nahtlose Steuerung und Überwachung des 57 Kilometer langen Eisenbahntunnels garantieren.
Wie viele Rechenzentren braucht man für einen 57 Kilometer langen Eisenbahntunnel? Vier. Denn im neuen Gotthard-Basistunnel stecken mehr als nur Schienen und Oberleitung. 50'000 Datenpunkte sollen für eine nahtlose Steuerung und Überwachung des Tunnels sorgen. Die Daten laufen in vier redundanten Rechenzentren mit einer Verfügbarkeit von bis zu 99,99 Prozent zusammen.
Die Technologie dahinter stammt von Atos und Siemens. Wie die beiden Unternehmen mitteilen, entwickeln sie gemeinsam das Tunnelleitsystem. Im Rahmen eines sechsmonatigen Versuchsbetriebs testeten die Bauherrin Alptransit Gotthard und SBB das System.
Der Test verlief offenbar erfolgreich. Das Ergebnis zeige, dass die eingesetzten Anlagen den strengen Anforderungen entsprechen. Für die Testphase lieferten Atos und Siemens eine auf zwei Rechenzentren bestehende Plattform. Diese erlaubte die Kontrolle der mit 230 Kilometern pro Stunde über die 17 Kilometer lange Teststrecke donnernden Züge.
Wie weit man in der Milchstrasse mit Lichtgeschwindigkeit kommt
Wie 400 Studierende an der ETH mit KI und Hardware lernen
Das Gebot der Stunde: digitale Souveränität
Im Kundendienst klafft eine Lücke zwischen KI-Einsatz und KI-Nutzen
Warum Private-Cloud-Plattformen zum strategischen Faktor werden
In diesem Bunker sind Ihre Daten bombensicher
KI im Arbeitsalltag: Profis zeigen den Weg zu echtem Mehrwert
Die KI-Revolution kühlen | Wie innovative Lösungen die Herausforderungen der RZs von morgen lösen
Agentic AI: Gesteuerte Autonomie als Erfolgsfaktor