Gigaset mit reduziertem Verlust und Umsatz
Gigaset hat seine Zahlen zum dritten Quartal des Jahres bekannt gegeben. Der Konzernverlust ging deutlich zurück, aber auch der Umsatz. Das Smart-Home-Geschäft mit Gigaset Elements verlief erfreulich.
Gigaset hat im dritten Quartal des Jahres seinen Konzernverlust um 3,6 Millionen Euro im Vergleich zur Vorjahresperiode reduziert. Neu beträgt der Verlust noch 0,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilt. Das EBITDA stieg um 0,6 Millionen Euro auf 4,4 Millionen Euro. Gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr ging der Umsatz um über vier Millionen Euro auf 72 Millionen Euro zurück.
Im Kerngeschäft mit digitalen Schnurlostelefonen verkündet das Unternehmen eine rückläufige Umsatzentwicklung. Grund hierfür sei die schwierige Situation am Gesamtmarkt. Der gesamte Umsatz am Markt ging nach eigenen Angaben im Vorjahresvergleich um 6 Prozent zurück.
Gleiche Anteile an einem geschrumpften Markt
Das Unternehmen habe seinen Marktanteil jedoch gehalten. Der Umsatz-Marktanteil im dritten Quartal lag bei 34 Prozent – bei Premium-Preisen, die 29 Prozent über dem durchschnittlichen Marktpreis liegen. Das Geschäft mit dem Smart-Home-System Gigaset Elements verläuft erfreulich. Das Unternehmen meldet eine Versiebenfachung der Anfangsumsätze.
Im Bereich Business Customers wuchs der Umsatz im Vorjahresvergleich um 12 Prozent. Das Wachstum verteile sich dabei gleichmässig auf das OEM-Geschäft als auch auf den direkten Handel.
Mehr Aufgaben für den CEO
Das Unternehmen gab mit den Quartalszahlen bekannt, dass CEO Charles Fränkl die Bereiche Vertrieb und Marketing übernommen hat. Der bisherige CMO Maik Brockmann wird das neu errichtete Ressort Corporate Affairs leiten.
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