Lufthansa fliegt, IBM betreibt die IT
Lufthansa lagert die gesamte IT an den Technologie-Anbieter IBM aus. Der Grossauftrag läuft über sieben Jahre, muss jedoch noch von den Behörden geprüft werden.
IBM und Lufthansa haben einen Outsourcing-Vertrag unterzeichnet. Die Vertragsdauer beträgt sieben Jahre, mit einem Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Euro. Der IT-Dienstleister wird in Zukunft für die Lufthansa Group, zu der auch die Swiss gehört, IT-Infrastrukturleistungen erbringen. Die Fluggesellschaft und ihre Tochterunternehmen sollen dadurch etwa 70 Millionen Euro pro Jahr einsparen.
"Zusammen mit IBM werden wir Zugang zu den neusten Technologien haben. Somit können wir nicht nur die Kosten senken, sondern auch unsere Geschäftsprozesse digitalisieren, um effizienter und kundenorientierter zu werden", sagte Simone Menne, Vorstand Finanzen und Aviation Services der Deutschen Lufthansa und Vorsitzende des Aufsichtsrats von Lufthansa Systems.
IBM übernimmt 1400 Mitarbeiter
Auch im Vertrag vorgesehen ist die Betreibung von Rechenzentren, Help-Desk- und Druckerservices von Lufthansa Systems durch IBM. Rund 1'400 IT-Mitarbeiter von Lufthansa werden zu diesem Zweck neu zu IBM wechseln. Der Lufthansa-Aufsichtrat muss dem Vertragsabschluss noch zustimmen, ebenso die Wettbwerbsbehörden. Gegen Ende des ersten Quartals 2015 erwarten die Unternehmen die Umsetzung der Abmachungen.
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