Gesundheitsmesse Medica im Zeichen der ICT
Im Gesundheitsbereich wird ICT immer wichtiger. Dies wurde auf der gerade zu Ende gegangenen Gesundheitsmesse Medica deutlich. Aussteller aus 67 Ländern zeigten ihre Neuheiten.
Am Sonntag ist die Medica 2014 in Düsseldorf zu Ende gegangen. An der grossen Gesundheitsmesse waren mehr als 4800 Aussteller, aus 67 Ländern vertreten, wie der Veranstalter mitteilt. Es wurden 130'000 Besucher erwartet, eine abschliessende Zahl veröffentlichte die Messeleitung aber noch nicht.
Insgesamt 65 Prozent der gebuchten Fläche von 116'500 Quadratmetern entfiel auf ausländische Aussteller. Dabei waren Italien, die USA, China, Grossbritannien und Frankreich am stärksten vertreten. Ein deutlichtes Plus von 15 Prozent gab es bei Schweizer Ausstellern.
ICT im Gesundheitsumfeld immer wichtiger
Viele Innovationen zeigten sich im Segment "Health-IT", Welches ein Schwerpunkt der Messe war. Beispielsweise für Visualisierung medizinischer Daten gab es viele neue Technologien. Dies fing bei der verbresserten Darstellung von Ultraschallaufnahmen an und ging bis hin zu komplexen 3D-Bildgebungsverfahren bei Operationen, schreibt Heise.
Ebenso war der 3D-Druck im Gesundheitsumfeld ein wichtiges Thema. Vorgestellt wurden Drucker, mit denen sich massgeschneiderte Prothesen und Implantate fertigen lassen. Laut Heise wurde das Thema Wearables nur am Rande behandelt. Die Sektion hierzu war vergleichsweise klein und etwas versteckt. Heise begründet dies mit der Nähe der Wearables zum Consumer-Feld und damit, dass die so gewonnenen Daten nur schwer für medizinische Diagnosen verwendet werden könnten.
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