Markt für Cloud-Infrastruktur wächst
Der Cloud-Trend kommt besonders Herstellern von Hardware wie Server oder Netzwerktechnik zugute, also Firmen wie Cisco oder HP. IBM musste sich zuletzt mit weniger Umsatz zufrieden geben.
Das Cloud-Geschäft boomt und damit auch die Nachfrage nach passender Infrastruktur. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres kletterte der weltweite Umsatz mit Hard- und Software für Cloud-Ausrüstungen im Jahresvergleich um 9 Prozent, wie die Marktforscher von der Synergy Research Group berichten.
Die Analysten verzeichnen nach eigenen Angaben starkes Wachstum in allen drei Segmenten des Cloud-Geschäfts, also Private-, Public- und Hybrid-Cloud. Letzerer Bereich sei derzeit noch am kleinsten, wächst den Marktforschern zufolge aber am intensivsten.
Insgesamt teilten sich die Hersteller gemäss den Analysten einen Umsatz von gut 13 Milliarden US-Dollar. Doch der Umsatz wurde nicht gleichverteilt. Cisco und HP dominierten den Markt und verdienten 27 Prozent der Umsätze.
IBMs Geschäft zurückgegangen
IBMs Umsätze gingen nach dem Verkauf des x86-Server-Geschäfts deutlich zurück. Im Jahresverlauf sank der Marktanteil bei den Umsätzen von knapp 14 Prozent auf rund 7 Prozent in diesem Jahr. Vor einem Jahr lag IBM an der Spitze des Markts. Dieses Jahr findet sich der Hersteller auf Platz fünf hinter Microsoft und Dell wieder. Dennoch ist IBMs Marktanteil grösser als der von Lenovo, dem Käufer von IBMs x86-Sparte. Der chinesische Hersteller rangiert gemäss Synergy Research auf Platz sieben.
Während Cisco als Lieferant im Bereich Infrastruktur für Public-Cloud-Angebote beliebt sei, gelte vergleichbares für HP im Geschäft mit privaten Cloud-Lösungen. Auf technischer Ebene dominiere Cisco das Geschäft im Bereich Netzwerktechnik und hole im Serverbusiness rasch auf, berichten die Marktforscher weiter.
HP sei Marktführer bei sogenannten Cloud-Servern, stark in Speicherumfeld. Microsoft bilde die Spitze bei den Betriebssystemen und eines der besten Unternehmen im Bereich Virtualisierungslösungen.
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