Stephen Hawkings Stimme ist Open Source
Wie funktioniert eigentlich das Programm, das Stephen Hawking eine Stimme gibt? Intel hat das Geheimnis gelüftet und die Sprachsoftware offengelegt.
Intel hat Stephen Hawkings Sprachprogramm unter die Apache-2.0-Lizenz gestellt. Entwickler können nun erstmals nachvollziehen, wie ein Computer dem britischen Physiker eine Stimme verleiht.
Hawking leidet an Amyotropher Lateralsklerose. Das verunmöglicht es ihm, zu sprechen. Er kommuniziert seit 1986 mit einer Software. Anfangs mit rund 15 Wörtern pro Minute, die er durch Bewegungen seiner Finger erzeugte. Schon bald war seine Hand dafür aber zu schwach. Heute spricht Hawking mit seinen Augen. Er sendet Befehle aus, die Algorithmen in Sprache umwandeln.
Die Entwicklung des in C# programmierten Assistive Context-Aware Toolkits für Windows dauerte über drei Jahre. Das Programm kann Bewegungen und Texteingaben als Sprache ausgeben. Es hilft körperlich beeinträchtigten Menschen zudem, im Internet zu surfen und E-Mails zu schreiben. Intel hofft nun, dass Entwickler mit der Software herumexperimentieren und sie weiter ausbauen.
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