Deutscher Bundesgerichtshof kippt Patent von Apple
Der Bundesgerichtshof in Deutschland hat ein Patent von Apple verworfen. Motorola klagte gegen das Patent zur Entsperrung des Bildschirms durch eine Wischgeste.
Der deutsche Bundesgerichtshof hat ein Patent von Apple gekippt. Ursprünglich hatte Motorola Mobility Germany gegen das europäische Patent 1'964'022 von Apple geklagt, welches eine "Wischbewegung zur Entsperrung eines Touchscreens" beschreibt. Laut dem Gericht stellt die Wischgeste an sich keine "erfinderischer Tätigkeit" dar, wie das Gericht auf dem Rechtsportal Juris mitteilt. Das Aktenzeichen des Falls ist: X ZR 10/13.
Das Gericht stellte auch fest, dass der schwedische Hersteller Neonode bereits mit dem Mobiltelefon N1 eine ähnliche Entwicklung gemacht habe. Diese konnte nicht berücksichtigt werden, da die Wischbewegung an sich kein technisches Problem löse und daher nicht patentfähig sei, heisst es weiter.
KI-Sicherheitslücken nehmen zu und werden kritischer
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
Harry Potter meets Bridgerton
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist
Apple eröffnet zwei neue Flagship-Stores in der Schweiz
Bundesrat muss KI-Auswirkungen aufs Steuersystem untersuchen
So schleusen Angreifer Schadsoftware über gefälschte Rechnungen ein
Schweizer Onlinehandel wächst 2025 um 6 Prozent
Am 18. März erscheint die neue Ausgabe der Netzwoche