UPC Cablecom entschädigt Vermieter
Jedes Jahr erstattet UPC Cablecom mehrere Millionen Franken von der Grundgebühr an Hauseigentümer zurück. Die "Schweiz am Sonntag" hat Dokumente erhalten, die diese Praxis belegen.
Wie die "Schweiz am Sonntag" herausgefunden hat, erstattet UPC Cablecom jährlich mehrere Millionen Franken an die Hauseigentümer zurück. Dies ist der Fall, wenn die Anschlussgebühr für den Kabelanschluss über die Miete eingezogen wird.
Laut Schweiz am Sonntag begründet das Unternehmen die Rückerstattung als Entschädigung für die "Inkassotätigkeit der Vermieter". Es handle sich ausdrücklich nicht um eine Provision, betont das Unternehmen. "Schweiz am Sonntag" schätzt die Höhe der rückerstatteten Gebühren jährlich auf einen zweistelligen Millionenbetrag.
Das Blatt bezieht sich dabei auf interne Dokumente von UPC Cablecom. Darin stehe geschrieben, dass 3 Prozent der Gebühr erstattet würden. Die Rückerstattung könne auf bis zu 5 Prozent steigen. Gegenüber der Zeitung kritisierte Sara Stalder von der Stiftung Konsumentenschutz das System als intransparent und höchst bedenklich. Sie kritisiert weiter, dass UPC Cablecom die Rückerstattung nicht transparent ausweise. Zudem setze das System für den Vermieter den Anreiz, UPC Cablecom gegenüber anderen Anbietern zu bevorzugen.
Das erwarten Berner Gemeinden von der neuen Datenschutzbehörde
Update: So lassen sich künftig Android-Apps von unverifizierten Entwicklern installieren
Hybride Meetings im Jahr 2026: Es kommt nach wie vor auf die Technik an
Speicherknappheit treibt europäischen PC-Markt kurzfristig an
Klarheit zeigt Wirkung: Wie SRF seine Organisation ausgerichtet hat und weiterdenkt
Dreifive hat einen neuen Minderheitsinvestor
KI in der Schweiz: Umsetzung jetzt entscheidend
Wieso so viele seltene Flugsaurier-Fossilien an einem Ort zu finden sind
Cistec partnert mit Healthtech-Start-up 44ai