IBM schluckt deutschen Security-Spezialisten
IBM kann jetzt Zahlungsbetrug verhindern. Der Konzern kaufte sich die entsprechende Expertise in Deutschland zu. Das Know-how kommt von Iris Analytics.
IBM hat den deutschen Softwareentwickler Iris Analytics gekauft. Das Unternehmen aus der Nähe von Koblenz bietet Software, die Zahlungsbetrug erkennt, bevor Schaden entsteht, wie IBM mitteilt.
Iris Analytics nutzt dazu "Verfahren der künstlichen Intelligenz", wie es in der Mitteilung heisst. Diese sollen Missbrauchsmuster automatisiert analysieren, in Echtzeit. Erkennt das System einen Missbrauch, stoppt es Zahlungen und verhindert so etwaige Verluste. Die Software braucht laut Mitteilung für die Analyse weniger als fünf Millisekunden pro Transaktion.
Die französische Groupe Cartes Bancaire etwa schützt mit der Software laut IBM 5,5 Milliarden Kreditkartentransaktionen pro Jahr. Das System funktioniere auch zu Stosszeiten, in denen die Gruppe 750 Transaktionen pro Sekunde abwickle, tadellos.
IBM will die Iris-Software einzeln und kombiniert mit bestehenden Sicherheitsprodukten anbieten. Über den Kaufpreis vereinbarten die involvierten Parteien Stillschweigen. Iris Analytics ging 2007 aus der First Data Corporation hervor. Die Wurzeln der Software reichen bis ins Jahr 1992 zurück, wie der Website des Unternehmen zu entnehmen ist.
LED-Screens entwickeln sich von Premiumlösungen zu strategischen Systemen
Probelauf für die E-ID
Selbsthilfegruppe bei Frauenproblemen - speziell für Hobbits und Zwerge
Ceconomy-CEO tritt zurück
Wie Technologien zur Barrierefreiheit im digitalen Raum beitragen
Wie die MINT-Branchen ihre Nachwuchsförderung stärken können
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
Ständerat fordert schärfere Regeln für Temu, Shein und Co.
Wie Technologie Gehörlose unterstützt, Barrieren zu überwinden