Software verbessert Therapie bei Schlaganfällen
Forscher in Universität Bern haben eine Software für die bessere Behandlung von Schlaganfällen entwickelt. In nur wenige Minuten schätzt sie die Schäden im Gehirn ein. Die Behandlung liesse sich damit verbessern.
Die Software "Faster" soll von Schlaganfällen geschädigte Hirnareale schnell und vollautomatisch erkennen können. Entwickelt wurde die Lösung von Forschern des Instituts Chirurgische Technologien und Biomechanik der Universität Zürich, wie in einer Mitteilung zu lesen ist.
Innerhalb von sechs Minuten soll die Software nicht nur fehldurchblutetes Gewebe anhand von MRI-Bildern erkennen können. Sie liefere auch Aussagen darüber, welche "Hirnbereiche nach einer Behandlung voraussichtlich geschädigt bleiben werden", heisst es weiter. Diese Informationen sollen Ärzte bei der Behandlung unterstützten. Sie könnten gezielter Katheter in Areale setzen, die eine "Chance auf vollständige Erholung haben".
Die Vorgängerversion von "Faster" namens "BraTumIA" gibt es seit 2014. Diese erkennt nach Angaben der Entwickler automatisch Hirntumore anhand der Gewebestruktur. Bisher zähle die Lösung über 200 Nutzer in rund 40 Ländern.
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