Auch Symantec spaltet sich auf
Symantec teilt sich in zwei Firmen. Die eine soll sich auf IT-Sicherheit, die andere auf Information Management konzentrieren.
Nach HP und eBay wird sich auch Symantec in zwei unabhängige Unternehmen aufspalten. Das eine soll Produkte und Dienstleistungen für IT-Sicherheit anbieten, das andere Lösungen für Information Management. Die Namen der beiden neuen Firmen sind noch nicht bekannt. Sie sollen so aber schneller wachsen können als im Verbund, begründet der Verwaltungsrat die Entscheidung.
Zwei unabhängige Unternehmen
Die neue IT-Sicherheitsfirma wird laut Symantec folgende Bereiche abddecken: Endpoint Security, Endpoint Management, Verschlüsselung, Secure-Socket-Layer-Zertifikate, User-Authentifizierung, Data Loss Prevention, Hosted- und Managed-Security-Dienstleistungen und Sicherheit für Mail, Web, Mobile und Rechenzentren. Symantec wolle unter anderem seine Lösungen für Data Loss Prevention und den Schutz von Advanced Persistent Threats ausbauen, schreibt das Unternehmen.
Die Firma für Information Management werde sich um Speicherverwaltung, Backup und Recovery, Archivierung, E-Discovery und Lösungen, die Informationen für Unternehmen analysieren und verfügbar machen, kümmern. Die neue Organisation soll unter anderem an Produkten für die Integration von Cloud-Angeboten arbeiten, zum Beispiel für Netbackup oder Microsoft Azure.
Neue Chefs und Finanzchefs
Michael A. Brown wird CEO und Thomas Seifert CFO von Symantecs IT-Sicherheitsfirma. Beim Unternehmen für das Information Management wird John Gannon als General Manager das Steuer übernehmen, Don Rath wird Finanzchef. Gannon arbeitete vor seinem Wechsel zu Symantec unter anderem bei Quantum und Hewlett-Packard. Rath ist bereits seit August 2012 bei Symantec.
Symantec geht davon aus, dass der Split bis Ende 2015 abgeschlossen ist.
Haskoning übernimmt Zürcher Rechenzentrumsplaner Next
Wenn der Chef seinen Morgenkaffee noch nicht hatte
Digitale Souveränität: Den Blick nach Japan wagen
Schweizer Start-up hilft Unternehmen beim Berechnen ihrer Quantenrisiken
Hypothekarbank Lenzburg und Fintech Helvo lancieren Neobank-Plattform für KMUs
Zwei Start-ups präsentieren Lösungen für weniger Bildschirmzeit
Neue Cyberaufsicht kämpft mit Anlaufschwierigkeiten
Update: Winterthur findet neuen CIO in den eigenen Reihen
"Die steigenden Anforderungen stärken die Rolle der lokalen RZ-Anbieter"