Google kämpft um Cloud-Kunden
Die Cloud-Angebote von Google haben bisher noch nicht abgehoben. Kann Google dem Marktführer Amazon in der Wolke Paroli bieten? Eine Partnerschaft mit Red Hat könnte Wunder bewirken.
Kennen Sie die Unternehmen Cooladata, Fishlabs, Mendelics, Ocado und Wowza? Wir auch nicht, aber Google. Es sind die Firmen, die Google als Referenzkunden für sein Cloud-Angebot Compute Engine nennt. Grosse Namen fehlen, und wie gut das Infrastructure-as-a-Service-Angebot läuft, weiss niemand so genau. Die Konkurrenz hat schon grosse Deals ins Trockene gebracht: BMW und Toyota nutzen Azure von Microsoft, Fujifilm setzt auf Rackspace und Adobe und Dow Jones sind in der Amazon-Cloud. Von Google hingegen blieben solche Ankündigungen bisher aus.
Partnerschaft mit Red Hat
Ein Weg, um auf Kundenfang zu gehen, sind Partnerschaften. Google hat dies erkannt und ist eine Kooperation mit dem US-Unternehmen Red Hat eingegangen: Das Angebot Cloud Access ist nun auch mit Googles Compute Engine nutzbar. Wer ein lokal installiertes Red Hat Enterprise Linux in die Wolke skalieren wollte, musste dafür bis anhin auf die Cloud von Amazon zurückgreifen.
Auch die massiven Preissenkungen seiner Angebote dürften Google im Kampf um die Vorherrschaft auf dem Cloud-Markt helfen. Amazon und Microsoft konterten diese allerdings bereits und zogen mit den Preisen von Google wieder gleich.
Kundenfang in der Cloud
Red Hat hat laut eigenen Angaben einen Marktanteil im Enterprise-Linux-Markt von rund 70 Prozent. Die Ankündigung der Google-Partnerschaft dürften Microsoft, Oracle und IBM nicht gefallen. Die Clouds der Unternehmen können mit den Angeboten von Red Hat nicht genutzt werden. Google hingegen wird darauf hoffen, Amazon den einen oder anderen Cloud-Kunden abzujagen.
Mit der Partnerschaft ist Google zudem dem Certified Cloud Provider Program von Red Hat beigetreten. Damit müsse Google nun "umfangreiche Anforderungen bezüglich der Bereitstellung einer sicheren, skalierbaren und vollständig unterstützten Enterprise-Cloud-Umgebung erfüllen", schreibt Red Hat in einer Medienmitteilung.
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