IBM lanciert Pay-as-you-go-Modell für die Cloud
Die Firmen-Cloud-Lösung "IBM XIV Storage System" wird neu nach einem besonderen Preismodell abgerechnet. Der Kunde bezahlt den Grossteil der anfallenden Kosten erst bei effektiver Nutzung.
IBM kündigt in einer Pressemitteilung die Einführung eines Pay-as-you-go-Abrechnungsmodells für das Cloud-Angebot IBM XIV Storage System an. Das bedeutet, dass der Kunde bei Bestellung des Angebots vorerst nur einen Bruchteil des eigentlichen Preises bezahlen muss. Erst bei effektiver Nutzung des gesamten Speicherplatzes muss er den Vollpreis bezahlen. Braucht er dann noch weiteren Cloud-Platz, kann er automatisch mehr beziehen und in 1-US-Dollar-Schritten pro Einheit bezahlen.
IBM zitiert in der Nachricht Luc Greefs, Director of Shared Technology and Infrastructure Delivery bei Cegeka, einem belgischen ICT-Unternehmen, das auf Cloud-Lösungen spezialisiert ist. Er zeigt sich vom neuen Pay-as-you-go-Modell begeistert: "Wir werden Kunden so die Cloud näherbringen. Sie werden erst bezahlen müssen, nachdem sie bereits den Umsatz gemacht haben."
Effektive Kosten Verhandlungssache
In der Mitteilung gab IBM nur das erwähnte Abrechnungsmodell, nicht aber den Preis für die Nutzung von IBM XIV bekannt. Die Netzwoche wollte es genauer wissen und fragte bei Mike Zimmerman, dem US-Mediensprecher des Unternehmens nach. Das XIV-System koste rund 150'000 US-Dollar. Der Kunde bezahle zu Beginn aber nur etwas mehr als die Hälfte. Erst wenn rund drei Viertel des Speichers voll sind, muss der ganze Preis bezahlt werden, wie Zimmerman mitteilt. Zu diesem Zeitpunkt kann der Kunde auch bereits die nächste Unit für den genannten Preis von einem Dollar beziehen.
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