Mehr Ausgaben für Cyber-Versicherungen erwartet
Immer mehr Unternehmen sichern sich offenbar gegen Datendiebstahl ab. Die Summe der gezahlten Prämien liegt aber noch deutlich hinter der anderer Versicherungen.
Letztes Jahr haben Unternehmen weltweit rund 2,5 Milliarden US-Dollar an Prämien für Cyber-Versicherungen gezahlt, wie die Eweek schreibt. Im Vergleich zu etablierten Versicherungen sei die Summe aber noch klein. Autoversicherungen etwa hätten 2015 fast 26 Milliarden Dollar generiert, Arbeitsunfallversicherungen sogar 55 Milliarden.
Der Markt für Cyber-Versicherungen wachse allerdings. Bis 2020 könnten die Einnahmen 5, 8 oder sogar 10 Milliarden Dollar betragen, wie das Online-Magazin schreibt. Die Prognosen variierten je nach Versicherungsanbieter.
Weltweit gebe es erst rund 60 Anbieter von Cyber-Versicherungen. Gemäss Eweek beinhalten die Policen häufig die Folgekosten von Datendiebstahl. So übernehme die Versicherung etwa die Verfahrenskosten eines versicherten Unternehmens, wenn dessen geschädigte Kunden klagten.
Nachfrage in der Schweiz noch gering
Im deutschsprachigen Raum ist sowohl die Nachfrage als auch das entsprechende Angebot gering, wie Comparis auf Anfrage schreibt. Das Vergleichsportal schätzt das Volumen des Cyber-Versicherungsmarktes in der Schweiz auf lediglich auf 5 Millionen Franken.
Gemäss Comparis rechnen die Versicherer hierzulande jedoch mit bis zu einer Verzehnfachung innerhalb der nächsten fünf Jahre. Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Universität St. Gallen lieferte ähnliche Prognosen.
In der Schweiz bieten laut Comparis Zurich, Axa Winterthur, Allianz und Chubb Cyber-Versicherungen an. Eine abschliessende Aufzählung gestalte sich schwierig, da viele Anbieter diverse Rechtsschutz- und Betriebshaftpflichtversicherungen mit teils ähnlichen Leistungen zur Verfügung stellten.
Schrecklich normale, statt schrecklich furchterregende Ringgeister
Sichere, robuste Konnektivität für Unternehmensanforderungen und -budgets
AI im Marketing: Prognose für 2026
Am 28. Januar erscheint die neue Ausgabe der Netzwoche
Warum Schweizer Daten in die Schweiz gehören
Trend Micro warnt vor Reputationsschäden durch KI
Salt fordert Swisscom im B2B-Segment heraus - mit Hilfe von Fortinet
85% Weniger Ransomware Risiko dank neuer Methode
Mitarbeitererfahrung 2026: Was Mitarbeitende vom Arbeitsplatz erwarten