Telkos wollen unerwünschte Werbeanrufe bändigen
Drei Schweizer Telkos wollen gemeinsam gegen unerwünschte Werbeanrufe vorgehen. Mit Werbefiltern sollen Kunden entlastet werden. Für die Umsetzung brauchen die Telkos aber unterschiedlich lange.
Die Telkos Salt, Sunrise, Swisscom und UPC Cablecom haben sich bereits mehrmals zu einem Round Table getroffen, um das Thema "unerwünschte Werbeanrufe" zu diskutieren und Lösungen für das Problem zu finden. Seit Herbst 2015 veranstalten die Stiftung Konsumentenschutz und die Allianz der Konsumenten-Organisationen diesen Event. Mit am Tisch sitzen auch Vertreter von Bakom, Seco und dem Branchenverband für Contact-Center- und Kundenkontakt-Management, Callnet.ch.
Laut den Veranstaltern empfinden eine Mehrheit der Konsumenten Werbeanrufe auf ihre Fest- oder Mobilfunkanschlüsse als Ärgernis. Daher soll eine einvernehmliche Lösung mit allen Beteiligten gefunden werden.
Drei der vier Telkos – Sunrise, Swisscom und UPC Cablecom – kamen nun zu einer Übereinkunft. Gemeinsam wollen sie gegen unterwünschte Werbeanrufe vorgehen, wie die Veranstalter mitteilen. Die an den Diskussionen beteiligten Konsumentenschützer begrüssten die Entscheidung als einen wichtigen Schritt.
Zunächst sollen illegal operierende Callcenter identifiziert und auf Kundenwunsch herausgefiltert werden. Bis voraussichtlich Ende des Jahres will Swisscom einen entsprechenden Werbefilter bereitstellen. Bei UPC Cablecom und Sunrise wird der Meldung zufolge wohl noch ein Jahr bis zur Implementierung vergehen.
EPFL entwickelt KI-gestütztes Satellitensystem zum Aufspüren von Meeresmüll
Youtuber korrigiert abominablen Patzer des Jurassic-World-Design-Teams
Update: EU lässt freiwillige Chatkontrollen auslaufen
Colocation-Anbieter Vaultica kommt nach Zürich
Berner Datenschützer rügen Kamera-Attrappen und lenken in puncto MS Teams ein
Warum risikobasierte Governance der Schlüssel zur digitalen Souveränität ist
Abraxas baut neue Steuerlösung für Graubünden
Angreifer nutzen kritische Lücke in Microsoft Sharepoint aus
Swissbrain versucht sich an All-in-one-Lösung für KMUs