Lenovo rutscht in die roten Zahlen
Nach Jahren des Wachstums hat Lenovo einen Dämpfer erlitten. Das Unternehmen schreibt erstmals seit sechs Jahren einen Verlust. Die Übernahmen der letzten Jahre zahlten sich nicht aus.
Der chinesische Konzern Lenovo hat Ende Mai sein Fiskaljahr 2015/16 abgeschlossen. Das Unternehmen setzte in der Zeit rund 45 Milliarden US-Dollar um. Ein leichter Rückgang von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie Lenovo mitteilt.
Erstmals seit sechs Jahren rutschte der Hersteller in die Verlustzone. Unter dem Strich steht ein Nettoverlust von 128 Millionen Dollar, wie Reuters berichtet. Im Vorjahr erzielte Lenovo noch einen Gewinn von 837 Millionen Dollar.
In der Mitteilung spricht Lenovo-CEO Yang Yuanqing von einem herausfordernden Geschäftsumfeld. Das Unternehmen habe sich aber im PC-Kerngeschäft behaupten können. Lenovo steigerte seinen Marktanteil um 1,3 Prozentpunkte auf 21 Prozent. Dennoch sank der Absatz um 7 Prozent, dies ist jedoch weniger als der Marktdurchschnitt von minus 9,6 Prozent, wie bei Reuters weiter zu lesen ist.
Übernahmen verhageln die Bilanz
Besonders das vierte Quartal lief schlecht. Der Umsatz brach im Jahresvergleich um fast 20 Prozent ein. Ein Teil des Verlustes begründet der Konzern mit Umstrukturierungsmassnahmen. Auch auf die Übernahme von Motorola und der x86-Server von IBM musste Lenovo Geld abschreiben, wie Reuters schreibt.
Der Absatz von Smartphones ging in den letzten Quartalen deutlich zurück. In einer Pressekonferenz bereute der Lenovo-Chef die Übernahme von Motorola jedoch nicht. Nur so hätte das Unternehmen auch ausserhalb von China Bedeutung erlangen können.
Wachstumsimpulse gab es im Enterprise-Segment. Allein im letzten Quartal stieg der Umsatz im Vorjahresvergleich um 73 Prozent. Vor allem in China und in Schwellenländern liefen die Geschäfte laut Lenovo gut.
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