Wechsel auf neues Update-System

Microsoft pausiert Windows-10-Previews

Uhr | Aktualisiert

Microsoft arbeitet offenbar gerade an einem neuen Update-System für Windows 10. Das neue System soll die Downloadgrösse künftiger Updates reduzieren.

Microsoft hat die sogenannten Insider Preview Builds eingefroren, wie der Softwarehersteller vergangenen Freitag beinahe unbemerkt ankündigte. Es ist unklar, wie lange Windows-10-Insider auf einen neuen Build warten müssen.

Das Warten dürfte sich aber in jedem Fall lohnen. Microsoft transferiert die Insider Builds auf die "Unified Update Platform", kurz UUP.

UUP erlaubt es Microsoft, Updates in einer neuen Form auszuliefern. Anwender müssen künftig nur den Code eines Updates herunterladen und installieren, der sich tatsächlich seit dem letzten Update verändert hat. Die Downloadgrösse würde sich so im Schnitt um 35 Prozent reduzieren, verspricht Microsoft.

Microsoft sendet weniger Daten an Endgeräte

Mit der neuen Plattform soll die Suche nach Updates zudem effizienter werden. Microsoft sendet künftig weniger Daten zu den Endgeräten. Diese wiederum müssen so weniger Update-Informationen verarbeiten.

Konkret wird ein PC künftig von sich aus bei Microsoft anfragen, ob es ein Update gibt. Die Microsoft-Server überprüfen dann, was der PC benötigt und liefern das korrekte Update aus.

Mobilgeräte werden entlastet

Vor allem Anwender von Windows 10 Mobile werden von diesem Vorgehen profitieren, wie Microsoft verspricht. Da die Server die meiste Arbeit übernehmen, werden Rechenleistung und somit auch die Akkus der mobilen Geräte geschont.

Sobald Microsoft die Insider Builds auf die neue Plattform umgestellt hat, sollten die Previews für Insider wieder verfügbar sein. Der Rest der Windows-10-Anwender muss sich noch ein wenig gedulden. Die UUP wird für sie erst mit der Auslieferung des Windows 10 Creators Update Anfang 2017 verfügbar sein.

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