Personalaufstockung

Kanton Zürich schafft Stellen bei der Cybersicherheit

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Der Kanton Zürich will sein Kompetenzzentrum Cybercrime erheblich ausbauen. Gleich 20 zusätzliche Mitarbeiter sollen gegen Cyberkriminalität vorgehen. Auch die Zusammenarbeit in der Schweiz soll gestärkt werden.

(Quelle: Fotolia)
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Der Regierungsrat des Kantons Zürich hat den Ausbau seines "Kompetenzzentrums Cybercrime" beschlossen. Wie der Rat mitteilt, sollen 20 zusätzliche Stellen bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft die Schlagkraft der Einrichtung gegen Cyberkriminalität erhöhen.

Mehr als Verdoppelung der Stellen

Neu geschaffen werden 10 Stellen für zivile Informatikspezialisten, 5 Stellen für Staatsanwälte und 5 Stellen für Verwaltungsassistenten. Dies ist mehr als eine Verdoppelung der Mitarbeiterzahl. Gemäss einem Beitrag der NZZ arbeiten aktuell 2 Staatsanwälte, 6 polizeiliche Ermittler und 24 zivile Mitarbeiter im Kompetenzzentrum. Diese sind jedoch nicht alle ständig in der Cyberabteilung tätig.

Das Kompetenzzentrum Cybercrime wurde 2013 ins Leben gerufen und ist laut der Mitteilung das landesweit erste seiner Art. Es soll den Schwerpunkt Internetkriminalität des Regierungsrats umsetzen.

Ausbau der Zusammenarbeit

Mit der nun angekündigten Aufstockung der Mitarbeiterzahl will der Regierungsrat die Kompetenzen in Bekämpfung von Cyberkriminalität weiter ausbauen. Denn Verbrechen würden zunehmend über das Internet verübt. Zudem registrierte der Kanton einen deutlichen Anstieg der Angriffe auf "IT-Infrastrukturen von staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen und Organisationen", heisst es weiter.

Laut dem Beitrag der NZZ will der Kanton Zürich auch die Zusammenarbeit mit anderen Kantonen und dem Bund ausbauen. Die Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren wolle weitere Cybercrime-Kompetenzzentren aufbauen. Eines für die West- und eines für die Deutschschweiz. Auch die Ausbildung von Polizisten in der Bekämpfung von Cyber-Straftaten soll mit speziellen Lehrgängen gestärkt werden.

Zu der Ankündigung veranstaltete der Regierungsrat am Mittwoch eine Medienkonferenz:

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