IBM lanciert Blockchain-as-a-Service
IBM hat an seiner Interconnect-Konferenz zahlreiche Neuerungen für seine Blockchain angekündigt. Auf Basis von Hyperledger will IBM Blockchain als einen Service anbieten. Auch eine neue Partnerschaft kündigte das Unternehmen an.
Vom 19. bis zum 23. März hält IBM seine Interconnect-Konferenz in Las Vegas ab. Laut IBM nehmen mehr als 20'000 Entwickler, Kunden und Partner an der Veranstaltung teil. Gleich am ersten Tag gab das Unternehmen zahlreiche Neuerungen für seine Blockchain an.
IBM will seine Blockchain für Unternehmen als einen Service anbieten. Diese basierte auf der Hyperledger Fabrik Version 1.0 der Linux Foundation, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Lösung läuft in der Cloud von IBM. Der neue Blockchain-Service wurde entwickelt, um Entwickler beim erstellen, ausrollen und managen von Blockchain-Netzwerken in der IBM Cloud zu unterstützen, heisst es in der Mitteilung weiter.
Der Service richtet sich an Grossunternehmen, welche hochskalierbare und leistungsfähige Blockchain-Lösungen benötigen, wie IBM weiter schreibt. Die Lösung sei in der Lage, mehr als 1000 Transaktionen in der Sekunde auszuführen.
Zudem kündigte IBM eine Partnerschaft mit Securekey Technologies an. Die Unternehmen wollen zusammenarbeiten, um die digitale Identifikation in der Blockchain zu verbessern. Die Lösung richte sich an hoch regulierte Wirtschaftszweige wie etwa die Finanzbranche und soll im laufe dieses Jahres lanciert werden. Aktuell testen IBM und Securekey die Lösung mit einigen Banken in Kanada.
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