Inkubator für Bildungstechnologien an der EPFL
Mit dem "Swiss Edtech Collider" will die EPFL Start-ups in Bildungstechnologien fördern. Der Inkubator ist im Innovation Park der EPFL beheimatet. Auf rund 300 Quadratmetern sollen sich bis zu 30 Start-ups ansiedeln.
Die EPF Lausanne hat den Inkubator "Swiss Edtech Collider" ins Leben gerufen. Dieser befindet sich auf dem Gelände des Innovationsparks der EPFL, wie die Hochschule mitteilt. Der Inkubator soll Jungunternehmen im Bereich der Bildungstechnologien (Edtech) fördern.
Bildungstechnologien in der Schweiz fördern
"Das Swiss Edtech Collider wird sich auf die neuesten Arbeiten im Bereich des Machine Learning oder der Data Science stützen, um die Forschung im Bildungsbereich zu stärken", heisst es in der Mitteilung. Die Schweiz soll zu einem Standort für innovative Bildungstechnologien werden, geben die Initianten als eines der Ziele an.
Allein in Europa wurden im Jahr 2016 fast 230 Millionen Euro in Edtech investiert, wie es in der Mitteilung heisst. Mehrheitlich erfolgten die Investitionen in Frankreich und Deutschland. Mit dem Inkubator soll die Schweiz einen Teil dieses Kuchens abbekommen.
Enge Anbindung an die EPFL
Insgesamt stehen den Start-ups im Inkubator rund 300 Quadratmeter für die Zusammenarbeit zur Verfügung. Etwa 30 Start-ups sollen sich dort ansiedeln können. Zusätzlich würden die Firmen Beratung erhalten und hätten eine enge Anbindung an die Forschungsaktivitäten der EPFL. Insbesondere das Zentrum für Bildung im digitalen Zeitalter befinde sich in unmittelbarer Nähe zum Inkubator.
Eine normale Mitgliedschaft kostet 200 Franken im Jahr. Für einen eigenen Arbeitstisch veranschlagt der Inkubator 1500 Franken im Jahr. Ein privates Office kostet 35 Franken je Quadratmeter im Monat, ist dem Project Overview zu entnehmen.
Getragen wird der Inkubator durch einen gemeinnützigen Verein. Diesem gehören die vier EPFL-Professoren: Pierre Dillenbourg, Denis Gillet, Francesco Mondada und Marcel Salathé an. Finanziell unterstützten die Jacobs Foundation, die Fondation Henri Moser und die Foundation EPFL Innovation Park das Projekt. Zudem bestehe eine enge Anbindung an die Initiative Digital Switzerland.
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