Luxemburger digitalisieren Schweizer Beschaffungswesen
Das Schweizer Beschaffungswesen erhält eine Standardsoftware. Mit dieser können Aufträge online ausgeschrieben und Angebote online eingereicht werden. Die Lösung kommt aus Luxemburg.

Das Schweizer Beschaffungswesen soll ab 2019 über eine Standardsoftware namens E-PPS laufen. Diese soll den administrativen Aufwand verringern, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) über admin.ch mitteilt.
Um dies zu erreichen, bietet die neue Software gemäss Mitteilung folgende Features – unter Gewährleistung der Vertraulichkeit und des Datenschutzes:
Vergabestellen können Aufträge online ausschreiben und elektronisch verwalten.
Ausschreibungen können auch als Webfragebogen gestaltet werden.
Vergabestellen können zudem elektronische Auktionen durchführen.
Unternehmen können Angebote online einreichen (mit oder ohne elektronische Signatur).
Die Lösung kommt von European Dynamics – einem Softwareentwickler mit Sitz in Luxemburg. Das Unternehmen setzte sich laut Mitteilung gegen sieben Angebote von Unternehmen aus sechs Ländern durch.
Günstigstes Angebot setzte sich durch
Der Auftrag hat einen Wert von 1,64 Millionen Franken und umfasst ausser der Software auch die Anpassung an das Schweizer Recht, sowie den technischen Support und die Weiterentwicklung während zehn Jahren.
Laut Mitteilung hatte European Dynamics das günstigste Angebot eingereicht. Für dessen Lösung E-PPS spreche jedoch auch, dass die Software mobile Geräte unterstützt und vielfältige Recherche-, Analyse- und Statistikfunktionen biete. Ausserdem werde das Produkt seit mehreren Jahren in Nordirland, Belgien, Zypern, Malta und in weiteren Ländern zur Zufriedenheit der Auftraggeber verwendet.
Bis zum Ablauf der Rekursfrist ist der Zuschlag noch nicht rechtskräftig.

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