SBB, BLS und Postauto testen neues Ticketing-System
SBB, BLS und Postauto haben das Projekt Trioplus gestartet. Es bildet die Basis für ein neues Ticketing-System.
SBB, BLS und Postauto testen mit dem Projekt Trioplus ein neues Ticketing-System: Passagiere sollen die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegte Route per Smartphone-App und GPS erfassen und nachträglich bezahlen können. Sie müssten dafür zu Beginn ihrer Reise einchecken und am Schluss wieder auschecken.
Die Möglichkeit gebe es zwar bereits heute, schreiben die SBB in einer Mitteilung. Allerdings nur in Tarifverbünden, und die Preisberechnung erfolge nicht in allen Apps gleich.
Das Ticketing-System basiert auf dem Post-Price-Ticketing-Standard, den SBB, BLS und Postauto entwickeln. Er ermögliche es, Preise einheitlich und nach gültigen Tarifregeln zu berechnen. Ziel sei es, den Standard in der Branche verbindlich zu machen. Schifffahrten sind im Proof of Concept noch nicht enthalten.
Der Versuch mit 200 Testern basiert auf der App Lezzgo in der neuen Plus-Version. Wer mitmachen will, braucht laut Website ein iPhone. Die Tester sollten zudem kein Verbundsabo wie Libero, Frimobil, Onde Verte und Passepartout haben.
Mit Fairtiq gibt es bereits eine ähnliche App. Sie funktioniert mit Frimobil (Region Fribourg), Passepartout (Region Luzern), Libero (Region Bern, Biel und Solothurn), Tarifverbund Zug (Kanton Zug), STI (Region Thun), Engadin Mobil (Region Oberengadin), Ostwind (Ostschweiz) und Liemobil (Liechtenstein).
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