Kaspersky macht auf transparent
Die Skandale um Kaspersky nehmen kein Ende. Um das Vertrauen seiner Kunden wiederzugewinnen, hat das russische Sicherheitsunternehmen angeboten, den Quellcode seiner Software offenzulegen. "Wir haben nichts zu verbergen", sagt CEO Eugene Kaspersky.
Nach diversen Skandalen ist Kaspersky Lab nun in die Transparenz-Offensive gegangen. Der russische Software-Entwickler bietet an, den Quellcode seiner Programme zu öffnen, um ihn von einer unabhängigen Instanz überprüfen zu lassen, wie das Unternehmen mitteilt. Das soll im ersten Quartal 2018 geschehen. Mit diesem Schritt wolle das Unternehmen beweisen, dass es vertrauenswürdig ist.
"Wir haben nichts zu verbergen", sagt Eugene Kaspersky, CEO des Unternehmens, in der Mitteilung. "Ich glaube, dass wir mit dieser Initiative das Vertrauen unserer Kunden zurückgewinnen können." Kaspersky plane ausserdem, im Jahre 2020 drei Transparenz-Zentren in Asien, Europa und den USA zu eröffnen.
Wie diverse Medien berichteten, verbannte die US-Regierung im September jegliche Kaspersky-Software aus ihren Ämtern, da sie Spionage aus Russland fürchte. Mitte Oktober behauptete die New York Times, dass der israelische Geheimdienst 2014 in das System von Kaspersky eingedrungen sei.
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