Schweiz belegt dritten Rang bei der ICT-Entwicklung
In einer Studie der International Telecommunication Union (ITU) kommt die Schweiz als ICT-Nation auf den dritten Platz. Damit belegt die Schweiz den zweiten Rang in Europa. Die USA kommen in der Erhebung nicht unter die Top 10.
Bereits zum neunten Mal hat die International Telecommunication Union (ITU) eine Studie zur Entwicklung von Ländern im Bereich ICT vorgelegt. Die Erhebung trägt den Titel: "Measuring the Information Society Report". Kernelement ist der "ITU ICT Develepment Index" (IDI), der den Stand einer Nation bei der ICT-Entwicklung angibt. Gemäss dem Bericht wurden für den IDI 11 Indikatoren berücksichtigt.
Die Schweiz verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von Rang 4 auf 3. Ingesamt beträgt der IDI 8,74 Punkte, von maximal möglichen 10 Punkten. In fast allen Bereichen ist die Schweiz unter den besten Nationen. Einzig der Sub-Index IDI-Skills, unter dem etwas die Ausbildung und Hochschulbildung fällt, ist die Schweiz etwas schwächer.
Europa vorne vertreten
Für den ersten Platz in Europa reichte es jedoch nicht. Island erreichte einen IDI von 8,98 Punkten. Damit verdrängte Island sogar Südkorea von der weltweiten Spitze im Ranking.
Allgemein sind europäische Staaten sehr gut vertreten. 28 von 40 Ländern landeten im vordersten Viertel. In den Top 10 finden sich etwa:
Rang 4 Dänemark
Rang 5 Grossbritannien
Rang 7 Niederlande
Rang 8 Norwegen
Rang 9 Luxemburg
Die Schweizer Nachbarländer platzierten sich auch vergleichsweise vorne im Ranking. Deutschland kommt mit 8,39 Punkten auf Rang 12, gefolgt von Frankreich (8,24 Punkte) auf Rang 15 und Österreich auf dem 21. Platz (8,02 Punkte). Einzig Italien fiel mit Rang 47 etwas ab.
Die Vereinigten Staaten schafften es nicht unter die Top 10. Das Land fiel sogar einen Platz zurück und landete mit 8,18 Punkten nur auf Rang 16. In der Region Amerika belegen die USA den Spitzenplatz.
Alle Platzierungen und Details zu den Ländern finden sich auf der Website der ITU.
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