St. Gallen schafft neues Amt für Daten und Statistik
Der Kanton St. Gallen ersetzt die Fachstelle für Statistik durch das neue Amt für Daten und Statistik. Damit bezieht der Kanton seit Januar 2026 auch die wachsende Bedeutung von modernen Datenarchitekturen, innovativen Datenanalysen und KI mit ein.
Die Fachstelle für Statistik des Kantons St. Gallen ist seit dem 1. Januar 2026 neu das Amt für Daten und Statistik. Seit 1997 entwickelt sich die Fachstelle über die klassische Statistik hinaus, wie der Kanton mitteilt. Hinzu kommen vermehrt auch datenstrategische sowie technologische Fragestellungen. Das neue Amt will nun mit der gezielten Organisation der Daten die Nutzbarkeit für zukünftige KI- und Machine-Learning-Systeme sowie moderne statistische Analysen fördern, beispielsweise mit Linked Data und Statbots. Dabei stärke die Umwandlung gleichzeitig auch die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Kanton und Bund.
Statistische Daten sind laut dem Kanton "eine wichtige Grundlage für das Funktionieren der demokratischen Prozesse und der Verwaltung". Wobei verlässliche Statistiken allgemeine Informationen über Gemeinwesen, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft geben sollen und somit für begründete Entscheidungen in der Politik und Verwaltung fungieren.
Charta der öffentlichen Statistik
Das neue Amt für Daten und Statistik unterzeichnete zusätzlich am 1. Januar 2026 die revidierte Charta der öffentlichen Statistik der Schweiz - ein berufsethischer Verhaltenskodex mit 16 Prinzipien zur statistischen Qualität, Glaubwürdigkeit und zu institutionellen Rahmenbedingungen. Mit der Unterzeichnung verpflichte sich das Amt, diese Prinzipien zu respektieren und deren Umsetzung zu fördern.
Übrigens: Eine Umfrage vom Bundesamt für Statistik zeigt, dass 36 Prozent der 3,2 Millionen KI-Nutzenden in der Schweiz diese Tools täglich nutzen. Zudem sollen Menschen online vermehrt auf Desinformation, Sicherheitsprobleme und Hassrede treffen. Lesen Sie hier mehr dazu.
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