Digitaler Umbau belastet ABB
ABB hat die Digitalisierung des Unternehmens 2017 weiter vorangetrieben. Dies zahlte sich jedoch noch nicht in Wachstum aus. Der Gewinn stieg jedoch deutlich.
Der Schweizer Industriekonzern ABB hat sein Geschäftsjahr 2017 bilanziert. Der Umsatz stagnierte bei rund 34,3 Milliarden US-Dollar. Das Plus betrug 1 Prozent. Der Gewinn stieg hingegen deutlich um 17 Prozent. Der Reingewinn summierte sich 2017 auf 2,2 Milliarden Dollar.
"ABB lieferte im Geschäftsjahr 2017 trotz widriger Marktbedingungen und der fortgesetzten Transformation eine stabile finanzielle Performance", kommentierte das Unternehmen in einer Mitteilung. Wachstum gab es vor allem in den Bereichen Elektrifizierungsprodukte sowie Robotik und Antriebe. Die Zuwächse dort konnten Verluste bei Industrieautomation und Stromnetzen kompensieren, wie es weiter heisst.
Im zurückliegenden Geschäftsjahr stellte ABB sein Digitalangebot ABB Ability vor und investierte in die Digitalisierung. Im vierten Quartal 2017 verbucht ABB zudem einen Anstieg bei Aufträgen für Rechenzentren und Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Auch Gebäudeautomationslösungen entwickelten sich positiv, wie das Unternehmen mitteilt.
Auf dem Weg zur digitalen Transformation war das Jahr 2017 gemäss Mitteilung ein Übergangsjahr. Die operativen Abläufe wie auch das Portfolio wurden fokussiert und gestärkt. Der Fokus wurde stärker auf digitale Angebote gelegt, was sich bald auszahlen soll.
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