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Big Data und Compliance im Griff – mit flexibler Infrastruktur

Uhr | Aktualisiert
von Martin Nussbaumer Head of Product Sales Switzerland & Austria, Fujitsu

Die Verwaltung, Analyse und Auswertung grosser Datenmengen ist längst nicht mehr nur Sache von Grossunternehmen. Auch KMUs sind damit konfrontiert – und müssen ihre Infrastruktur entsprechend gestalten.

So rasant, wie sich Technologien entwickeln, verändern sich auch die geschäftlichen Anforderungen. Führungskräfte in Unternehmen befürchten Wettbewerbsnachteile, wenn die technischen Möglichkeiten der digitalen Transformation nicht genutzt werden. Und vor allem Compliance ist – insbesondere durch die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (GDPR) – ein existenzielles Thema. Im Rahmen einer internationalen Studie hat sich gezeigt, dass sich viele Unternehmenslenker Sorgen darum machen. Für 59 Prozent ist das sogar das Hauptproblem. Bei Nicht-Einhaltung der Bestimmungen drohen harte Strafen. Die heute extrem dynamischen Anforderungen an Server mit entsprechender physikalischer und virtualisierter Rechenleistung, an Speicher- sowie Netzwerkkomponenten erfordern eine Umstellung auf konvergente und damit flexibel kombinierbare Infrastrukturen. Hier einige Beispiele, was heute möglich ist:

Converged Infrastructure (CI):

Solche Lösungen erlauben eine modulare Anpassung nach Bedarf und bieten konfigurierte Erweiterungen. Hersteller leisten Support aus einer Hand nach klar definierten Service-Level-Vereinbarungen. Das erleichtert die Planung, die Implementierung und den Betrieb von virtualisierten Umgebungen. CI eignet sich besonders für KMUs. Zur Verfügung sollten alle gängigen Speichertechnologien stehen – insbesondere Hybrid-Flash und Cloud-Anbindung. Je nach Bedarf lassen sich die Anzahl der Serverknoten, der Memory- und Storage-Kapazitäten anpassen, wodurch sich auch grosse Datenmengen gut verwalten lassen. Das Zusammenspiel mit bereits existenten oder neuen Infrastrukturen und Technologien muss gewährleistet sein.

SAP Hana:

Es gibt eigens für SAP Hana modifizierte Lösungen, bei denen die Anzahl separater Datenleitungen, die bei einer Scale-out-Installation bislang unumgänglich waren, von drei oder mehr auf jetzt nur noch eine einzige 100-Gigabit-Ethernet-Verbindung reduziert werden können. Damit verringert sich auch die Anzahl benötigter Switch-Ports um mindestens das Dreifache. Das Ergebnis ist eine deutlich leichtere Implementierung und der problemlose Betrieb einer zuverlässigen Hochleistungs-In­frastruktur. Nutzer sind so bestens für Anforderungen bezüglich Big Data, Künstlicher Intelligenz oder Internet of Things gerüstet.

Nutzung der Vorteile von Deep Learning und Künstlicher Intelligenz (KI):

Damit lassen sich enorme Mengen an Rohdaten und höchst anspruchsvolle Rechenumgebungen managen. Es gibt Hersteller, die ihre Server mit nativen KI-Anwendungen liefern. Solche Maschinen haben ein Performance-Potenzial von über 100 Teraflops pro Sekunde bezüglich der Leistung der eingebetteten Deep-Learning-Lösung. Entsprechende Server eignen sich für jede Art von Anwendungen, bei denen Big Data eine Rolle spielt, ausserdem für Collaboration- und Messaging-Umgebungen. Der Betrieb klassischer Datenbanken ist damit auch möglich. Gleichzeitig erfüllen die Geräte hohe Standards in puncto Funktionalität, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz. Business-Intelligence-Anwendungen jeder Art können hier aufgesetzt werden.

Compliance und GDPR:

Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung betrifft fast jedes Schweizer Unternehmen – vor allem, wenn Geschäfte in der EU gemacht werden. Die Konsolidierung von Daten aus unterschiedlichen Systemen und Clouds in ein einziges, privates Hybrid-Storage-Cloud-System bietet eine entscheidend bessere Übersicht und mehr Schutz. Darüber hinaus erleichtern spezialisierte Anwendungen die Kontrolle und Verwaltung dieser Multi-Storage-Cloud-Umgebungen.

Webcode
DPF8_82912

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