Ex-IBM-Forschungsleiter wird Chef

Blockchain-Start-up Dfinity eröffnet Labor in Zürich

Uhr | Aktualisiert

Dfinity baut in Zürich ein Forschungslabor. 50 Forscher sollen dort am dezentralen Internet auf Blockchain-Basis tüfteln. Das Start-Team um einen IBM-Veteran steht, nun sucht Dfinity Krypto-Talente.

Das Forschungs-Team von Dfinity, von links: David Derler, Gregory Neven, Manu Drijvers, Jan Camenisch, Maria Dubovitskaya, Robert Lauko, Yulin Liu, Andrea Cerulli. (Source: Dfinity)
Das Forschungs-Team von Dfinity, von links: David Derler, Gregory Neven, Manu Drijvers, Jan Camenisch, Maria Dubovitskaya, Robert Lauko, Yulin Liu, Andrea Cerulli. (Source: Dfinity)

Dfinity hat die Eröffnung eines Forschungslabors in Zürich verkündet. Wie das Zuger Blockchain-Start-up in einer Mitteilung schreibt, soll der Standort in den kommenden Monaten auf 50 Forscher anwachsen. Dfinity suche aktuell nach Mitarbeitern. Chef des Labors werde Jan Camenisch. Camenisch habe 19 Jahre bei IBM Research in Zürich gearbeitet und dort das Kryptografie- und Privacy-Forschungsteam geleitet.

Ebenfalls zum Team von Dfinity in der Schweiz stossen Gregory Neven, Maria Dubovitskaya, Manu Drijvers und David Derler, wie es weiter heisst. "Wir sind sehr stolz darauf, dass die Dfinity-Mission, einen öffentlichen Internet-Computer zu bauen, der die nächste Generation von Software und Internet-Diensten beherbergen kann, einige der intelligentesten Köpfe der Welt anzieht", lässt sich Gründer Dominic Williams in der Mitteilung zitieren.

Wie Dfinity mit der Blockchain ein öffentliches Internet aufbauen und damit zur Alternative zu grossen Cloud-Providern werden will, lesen Sie im Interview mit Dominic Williams.

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