Neuenburger Firma entwickelt autonome Minikamera
Das Schweizer Technologie-Unternehmen Csem hat eine Minikamera vorgestellt. Das 80 x 80 Millimeter grosse Gerät ist in einem Sticker oder einem Magneten integriert. Dank Solarstrom und Flashspeicher soll es autonom sein.
Das Neuenburger Forschungs- und Technologie-Unternehmen Csem hat eine autonome Minikamera mit dem Namen "Witness" entwickelt. Sie sei so klein, dass sie entweder in einen Aufkleber oder einen Magneten integriert werden könne, wie Csem in einer Pressemitteilung schreibt. Der Prototyp messe 80 x 80 Millimeter.
Einsatzmöglichkeiten sieht Alain-Serge Porret, Vizepräsident Integrated and Wireless Systems bei Csem, in der unbeaufsichtigten Überwachung, bei Kamerafallen oder auch bei Tierbeobachtungen.
Die Kamera verbrauche im Aktivmodus weniger als 1 Milliwatt, enthalte einen 120-Dezibel-Bildsensor und sei solarbetrieben. Sie lasse sich sowohl innen als auch aussen einsetzen. Das Gerät mache Videos mit einer Auflösung von 320 x 320 Pixel bei 10 Bildern pro Sekunde. Eine intelligente Software ermögliche das Auslösen per Szenenaktivitätserkennung. Standbilder würden bei einem Bild pro Sekunde aufgenommen und im Flashspeicher gespeichert.
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