St. Gallen will E-Gov mit neuer Organisation auf die Sprünge helfen
Am 1. Januar startet die neue E-Gov-Organisation von St. Gallen. Sie soll die digitalen Initativen von Kanton und Gemeinden steuern. Die Verwaltung verspricht sich mehr Sicherheit und weniger Kosten.
St. Gallen hat eine E-Gov-Organisation lanciert. Die öffentlich-rechtliche Anstalt namens "eGovernment St.Gallen digital." soll Entwicklungen für die Gemeinden und den Kanton vorantreiben, heisst es in einer Mitteilung. Das Ziel sei, die Interaktionen mit den öffentlichen Stellen einfacher, schneller, sicherer und transparenter zu machen.
Die Organisation soll am 1. Januar 2019 an den Start gehen. Ihre Kernaufgabe bestehe darin, für Bürger und Unternehmen nutzbringende elektronische Dienste auf- und auszubauen. Die Vision sei ein E-Portal, das in naher Zukunft alle relevanten Daten und Dienstleistungen des Kantons und der Gemeinden zusammenfasse und online verfügbar mache.
Mehr zum Thema E-Gov erfahren Sie im Special "IT for Gov".
Die Grundlagen für die Neugründung bildet das vom Kantonsrat im September verabschiedete Gesetz über E-Government, wie es weiter heisst. Dieses stelle die Zusammenarbeit zwischen dem Kanton und den Gemeinden auf eine neue Grundlage. Die Geschäftsstelle E-Government des kantonalen Dienstes für Informatikplanung werde als selbständige öffentlich-rechtliche Anstalt ausgegliedert. Als Leiter von "eGovernment St.Gallen digital." wählten Kanton und Gemeinden Ivo Toman, den bisherigen Leiter der kantonalen Geschäftsstelle.
"Das Vorgehen des Kantons St.Gallen und der Gemeinden ist einzigartig in der Schweiz", heisst es in der Mitteilung, denn die beiden Staatsebenen hätten sich für eine übergeordnete Steuerung entschieden. So könnten verbindliche Standards für Gemeinden und Kanton definiert und die strategischen E-Gov-Dienstleistungen festgelegt werden. Der Betrieb einer gemeinsamen Beschaffungsplattform schaffe ausserdem Synergien. Dies garantiere die Durchgängigkeit der Systeme und Abläufe, steigere die Datensicherheit und optimiere die Kosten.
Samsung meldet Rekordquartal dank KI
Update: Seco behebt Probleme bei Auszahlungssystem
Warum Schweizer Daten in die Schweiz gehören
Cyberattacken auf Schweizer Unternehmen sind um 6 Prozent gestiegen
So können Unternehmen Lücken in ihrer digitalen Souveränität identifizieren
Microsoft patcht aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in Office-Anwendungen
Microsoft fördert 11 Schweizer KI-Start-ups
Mitarbeitererfahrung 2026: Was Mitarbeitende vom Arbeitsplatz erwarten
Warum nur wenige Unternehmen echten Nutzen aus KI ziehen