IDC-Prognose

Der Wearable-Markt wird bis 2022 zulegen

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In den nächsten Jahren wird der globale Wearable-Markt weiter zulegen und bis 2022 125,3 Millonen verschiffte Einheiten zählen. Als Verlierer geht Apples Betriebssystem WatchOS, das 10 Prozent Marktanteil einbüssen soll, aus der IDC-Studie hervor.

(Source: Luke Chesser / Unsplash)
(Source: Luke Chesser / Unsplash)

Bis 2022 sollen die global verschifften Wearable-Einheiten von 125,3 Millionen (2018) auf 189,9 Millionen ansteigen. Ausserdem prognostizieren die Spezialisten von IDC, dass der Anteil an smarten Wearables in den nächsten fünf Jahren weiter zunehmen werde. Im japanischen Markt werde momentan ein Drittel aller smarten Wearables veräussert und der Martkforscher erwartet, dass Japan eine wichtige Rolle spielen wird.

WatchOS wird fast 10 Prozent Marktanteil einbüssen

Was die Betriebssysteme dieser smarten Wearables angeht, sieht IDC auch 2022 Apples WatchOS an erster Stelle. Das System, welches in den Apple Watches steckt, werde jedoch beinahe 10 Prozent an Marktanteil einbüssen (von 44,4 auf 35,8 Prozent). Dafür werde das momentan zweitgrösste Betribssystem, Android, aufholen und 22,4 Prozent des Marktanteils im Jahr 2022 für sich beanspruchen. An dritter Stelle soll zukünftig WearOS von Google fungieren, mit einem Marktanteil von 19,8 Prozent. Den restlichen Anteil werden Samsung, Fitbit, Garmin und kleinere Plattformen unter sich ausmachen.

Welche Prognosen Gartner für den Wearable-Markt 2019 macht, lesen Sie im Beitrag "So entwickelt sich der Wearable-Markt 2019".

Ramon Llamas, Research Director bei IDC geht davon aus, dass sich Smartwatch-Hersteller zuerst auf den Komfort ihrer Produkte fokussieren und sich später auf die Entwicklung neuer Kommunikationsmöglichkeiten zwischen den Smartwatch-Trägern konzentrieren werden. "Hier wird Cellular Connectivity ins Spiel kommen und eine entscheidende Rolle spielen", prognostiziert der IDC-Spezialist. Auch was die Konnektivität mit anderen smarten Geräten und Fitness- und Health-Tracking-Funktionen angeht, werden Neuerungen erwartet.

Wachstum im Smartwatches-Markt

Smartwatches machen momentan zwei Drittel des Gesamtvolumens in der Kategorie "Watches" aus, zu der IDC alle Datenverarbeitenden Uhren zählt, die am Körper getragen werden. 2018 würden 72,8 Millionen Einheiten an Wearables der Kategorie "Watches" verschifft. Bis 2022 solle die Zahl auf 120,2 Millionen ansteigen, bei einer jährlichen Wachstumsrate von 13,3 Prozent.

Samsung hat eine Smartwatch auf den Markt gebracht, die laut Hersteller mit langer Akkulaufzeit und Internetverbindung das Smartphone ersetzten könnte. Hier lesen Sie mehr.

Für den Bereich der Smarten Armbänder erwarten die Marktforscher zwischen 2018 und 2022 eine jährliche Wachstumsrate von 0,3 Prozent. Das totale Marktvolumen werde bis dahin 47 Millionen US-Dollar erreichen. In entwickelnden Märkten könnten die Wristbands aufgrund ihrer tieferen Preise als einfache Patienten-Monitoring-Tools eingesetzt werden. Ausserdem sehen die Spezialisten in den smarten Armbändern eine simplere Alternative zur Smartwatch.

Marktwachstum wird auch bei Earwear-Produkten erwartet. Momentan mache Earwear weniger als 2 Prozent im Wearable-Markt aus. Bis 2022 soll sich der Marktanteil auf 6,8 Prozent steigern. Diese Steigerung schreibt IDC insbesondere dem Verschwinden des klassischen Kopfhörereingangs bei modernen Geräten zu. Ausserdem würden mehr Anbieter Biometric Tracking in Wireless-Kopfhörer einbauen, was dem Wachstum der Earwear weiter helfen werde.

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