Die Hälfte der Mitarbeiter sind Digitalisierungsskeptiker
Das New Work Forum in St. Gallen hat sich mit der Debatte zur Zusammenarbeit von Mensch und Maschine beschäftigt. Das Panel der Fachhochschule St. Gallen präsentierte eine Studie, in welcher von viel Skepsis gegenüber der Digitalisierung am Arbeitsplatz die Rede ist.
Am 9. Januar 2019 hat das zweite St. Galler New Work Forum stattgefunden. Im Zentrum der Diskussion stand die zukünftige Beziehung zwischen Menschen und Computern. Das New Work Panel der Fachhochschule St. Gallen stellte eine Studie zum Thema vor. Die Befragten äussern sich zu Chancen und Risiken, die sie persönlich mit der Digitalisierung am Arbeitsplatz verbinden. Die Hälfte der Teilnehmer sieht vor allem negative Aspekte.
Eine Befürchtung, die viele Befragte haben, ist ein zunehmender Leistungsdruck. Viele erwarten auch eine Routinisierung der Arbeit und kompliziertere Regeln. Die Mehrheit der Skeptiker ist über 46 Jahre alt, aber auch jüngere Arbeitnehmer äussern Bedenken. Sie sehen eine grosse Gefahr darin, dass Angestellte vermehrt durch Maschinen ersetzt werden könnten. Weiter kommt die Studie zum Ergebnis, dass sich in Geschäftsleitungen ebenfalls viele Skeptiker befinden.
Als prominenteste Chance der Digitalisierung nennt die Studie eine zunehmende Flexibilität. Viele Befragte erwarten eine stärkere Unabhängigkeit von Ort und Zeit im Arbeitsalltag. Bereits in einer Umfrage von IDG Research waren diese Überlegungen sehr prominent. Ein seltener genanntes Argument ist, dass die Digitalisierung mehr Menschlichkeit mit sich bringt. Nur wenige Teilnehmer denken, dass sie durch die Abgabe von Arbeiten an Maschinen stärker mit Kunden oder Arbeitskollegen interagieren können.
Die Studie kommt zum Schluss, dass aufgrund der häufigen Skepsis eine offene und ehrliche Kommunikation zum Thema Digitalisierung notwendig ist. Dazu sei insbesondere ein neues Führungsverhalten in Unternehmen wichtig, das Vertrauen vermittelt und Bedenken ernst nimmt. Als Möglichkeit, mit der Digitalisierung am Arbeitsplatz warm zu werden, nennt das New Work Forum den Privatbereich. Im Privaten bewegen sich viele Menschen bereits in einem stärker digitalisierten Umfeld als im Beruf. Die Herausforderung besteht nun darin, das im Privaten gewonnene Vertrauen in Maschinen in die Arbeitswelt mitzunehmen.
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