Frauenberufe sind stärker von der Automatisierung bedroht
Typische Frauenjobs sind stärker von der Automatisierung gefährdet als Berufe, die häufiger von Männern ausgeübt werden. Insbesondere die Tätigkeiten von Sekretärinnen, Kassiererinnen und Buchhalterinnen sollen zukünftig von Maschinen übernommen werden.
Arbeiten, die häufiger von Frauen ausgeübt werden, haben eine höhere Chance, der Automatisierung zum Opfer zu Fallen als typische Männerberufe. Das ergab eine Studie des Institute for Women's Policy Research, wie "Der Standard" berichtet. Bei 58 Prozent der Arbeitnehmer, deren Stellen durch Automatisierung und andere Technologien bedroht sind, handle es sich um Frauen.
Während die Automatisierung für Männer in erster Line eine Bedrohung für schlecht bezahlte Jobs darstelle, seien auch typische Frauenberufe im mittleren Lohnsegment bedroht. Die Studie nennt Buchhlaterinnen, Kassiererinnen oder Sekretärinnen als Beispiel. Andere Tätigkeitsfelder in denen mehr Frauen als Männer anzutreffen sind, wie die Kinderbetreuung und Krankenpflege, weisen laut Studie ein geringes Risiko auf, wegautomatisiert zu werden.
Ausserdem zeigt die Studie auf, dass der Anteil an Frauen, die in den USA IT-Jobs ausüben, seit dem Jahr 2000 gesunken ist. Wie die Schweiz mehr Frauen für die IT begeistern und bei Mädchen die Neugier für MINT-Fächer fördern will, lesen Sie hier.
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