Google drängt in den Onlinehandel
Google testet in Frankreich eine Funktion namens Shopping Actions. Ziel ist es, dass Onlinehändler ihre Produkte auf Google Shopping direkt verkaufen können – sofern sie Google eine Provision bezahlen. Im Gegensatz zu Amazon sieht sich Google aber nicht als Marktplatz, sondern nur als Vermittler.
Google will Amazon das Geschäft im E-Commerce streitig machen. Kunden sollen Produkte auf Google Shopping künftig direkt kaufen können. Der Suchmaschinenanbieter testet die Funktion namens Shopping Actions derzeit in Frankreich. Google spannte für den Test mit französischen Grosshändlern wie Carrefour, Boulanger, Auchan und Darty zusammen, wie "Business Insider France" schreibt.
Angeblich will Google die Direktkauf-Option mit seinem Sprachassistenten Google Assistant kombinieren. Ähnlich wie bei Amazons Alexa sollen Kunden also via Sprachausgabe einkaufen können.
Um den Versand müssen sich die Händler selbst kümmern
Im Gegensatz zu Amazon will sich Google jedoch nicht um den Versand kümmern. "Wir sehen uns nicht als Marktplatz", sagte François Loviton, Markenchef bei Google Frankreich, gegenüber Business Insider France. Man wolle vielmehr Käufer und Händler zusammenbringen und letzteren mehr Geschäftsmöglichkeiten bieten.
Für die Händler sei der Zugang zu Shopping Actions kostenlos, heisst es im Bericht. Im Gegenzug verlangt Google pro Transaktion eine Provision.
Der Forscher, der die KI sicherer macht
AI im Marketing: Prognose für 2026
Warum Schweizer Daten in die Schweiz gehören
So können Unternehmen Lücken in ihrer digitalen Souveränität identifizieren
Update: Seco behebt Probleme bei Auszahlungssystem
Microsoft patcht aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke in Office-Anwendungen
Mitarbeitererfahrung 2026: Was Mitarbeitende vom Arbeitsplatz erwarten
Samsung meldet Rekordquartal dank KI
PSI entwickelt Verfahren für stabile und langlebige Festkörperbatterien