Google I/O 2019

Google stellt neue KI-Funktionen und Pixel-Smartphones vor

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Google hat in Kalifornien neue Hardware vorgestellt, unter anderem zwei Pixel-Smartphones und neue, smarte Displays. Der Konzern ergänzte zudem die Google-Suche und den Google Assistant um neue Funktionen.

(Source: Mammut Vision / Fotolia.com)
(Source: Mammut Vision / Fotolia.com)

Google hat am Event I/O 2019 in Mountain View, Kalifornien, viele Neuigkeiten vorgestellt, wie Sie hier im Liveticker nachlesen können.

Die wichtigsten Ankündigungen im Überblick:

Neue Pixel-Smartphones

  • Google stellte die neuen Mittelklasse-Smartphones Pixel 3a und Pixel 3a XL vor. Sie haben die gleiche Kamera wie das Pixel 3.

  • Beide Geräte haben ein OLED-Display. Das Pixel 3a hat ein 5,6-Zoll-Display und 2220 mal 1080 Pixel, das Pixel 3a XL ein 6-Zoll-Display und eine Auflösung von 2160 mal 1080 Pixeln.

  • Beide Smartphones haben eine Snapdragon-670-CPU von Qualcomm, den Grafikchip Adreno 615 und Googles Titan-M-Chip verbaut.

  • Digitec listet die beiden Geräte bereits. Das Pixel 3a für 499 Franken, das Pixel 3a XL für 599 Franken. Als Verkaufsstart gibt der Händler den 20. Juni an.

Smarte Lautsprecher

  • Google stellte den neuen smarten Lautsprecher "Nest Hub" vor, der in den USA 150 US-Dollar kostet, sowie eine grössere Version namens "Nest Hub Max".

  • "Nest Hub" hat keine Kamera verbaut, dafür Lautstärketasten und einen Knopf, der die Mikrofone deaktiviert.

  • "Nest Hub" hat eine Bildschirmdiagonale von 7 Zoll und eine Auflösung von 1024 mal 600 Pixeln.

  • Ob und wann "Nest Hub" in die Schweiz kommt, ist unklar.

  • Googles Home-Hub-Sparte heisst neu Nest Hub.

  • "Nest Hub Max" hat einen 10-Zoll-Touchscreen mit verbauter Kamera, die Gesichter erkennen soll, ohne mit Googles Cloud zu kommunizieren.

  • "Nest Hub Max" kostet in den USA 230 US-Dollar. Ob und wann das Gerät in die Schweiz kommt, ist unklar.

  • Google senkt die Preise für die alten Modelle "Home" und "Home Max".

Android Q

  • Google veröffentlichte die dritte Beta-Version von Android Q. Sie soll auf 21 Smartphones funktionieren.

  • Neu gibt es einen Dark Mode, der über Schnittstellen auch für Drittentwickler offen ist.

  • Es gibt mehrere neue Gesten.

  • Android Q soll faltbare Displays unterstützen.

  • Android Q soll wichtige Systemkomponenten automatisch im Hintergrund aktualisieren, ein Neustart sei nicht mehr nötig.

  • Ein "Focus Mode" soll dem Nutzer helfen, sich zu konzentrieren.

  • Die neue Funktion "Live Caption" soll Untertitel zu Videos, Podcasts und Audio einblenden können, auch offline. Sie braucht laut Google 80 MByte Speicherplatz.

Neues in Google Lens und Google-Suche

  • Google integriert Lens in die Suche: Wer die Smartphone-Kamera nutzt, soll Augmented-Reality-Inhalte und 3-D-Modelle zu Suchanfragen erhalten.

  • Google Lens hat eine bessere Übersetzungsfunktion, Nutzer können sich Texte auch vorlesen lassen.

  • Google durchsucht auch Podcasts und zeigt diese bei Suchanfragen an.

  • Google Lens soll neu Rechnungen scannen und das Trinkgeld ausrechnen können.

  • Für die Google-Suche soll es bald einen Inkognito-Modus geben. Ist er aktiviert, loggt Google laut eigenen Angaben keine Daten.

Neues im Google Assistant

  • Der Nutzer kann dem Google Assistant neu mehrere Befehle erteilen, ohne jedes Mal "Hey Google" sagen zu müssen.

  • Die künstliche Intelligenz für Google Assistant soll weniger Platz brauchen und auch offline funktionieren.

  • Es gibt einen neuen "Driving Mode" für Autofahrer, der auf Google Assistant aufbaut.

  • Die Funktion "Duplex on the web" soll für den Nutzer ein Mietauto buchen oder Kinotickets reservieren können.

Weitere Ankündigungen

  • Für Google Maps gibt es neu einen Inkognito-Modus. Ist er aktiviert, loggt Google laut eigenen Angaben keine Daten.

  • Navigieren mit Maps ist neu auch mit Augmented-Reality-Wegweisern möglich, die Google per Smartphone-Kamera über die reale Umgebung legt.

  • Es soll einfacher sein, die von Google gespeicherten Daten zu verwalten.

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