Twint bekommt Konkurrenz

Google Pay startet im Schweizer Detail- und Onlinehandel

Uhr | Aktualisiert

Google Pay startet in der Schweiz. Mit der Bezahllösung sollen Kunden ab heute im Detailhandel per Android-Handy sowie auf Websites und in Apps einkaufen können. Mit an Bord ist eine Reihe von Banken und Zahlungsdienstleistern.

(Source: pay.google.com)
(Source: pay.google.com)

Google hat den Start von Google Pay in der Schweiz verkündet. Die digitale Payment-Lösung soll ab heute in Apps und auf Websites sowie, in Geschäften, die kontaktloses Bezahlen unterstützen, zur Verfügung stehen, schreibt das US-Unternehmen in einer Mitteilung. Voraussetzung sei eine hinterlegte Kredit- oder Debitkarte, der Google-Browser Chrome sowie ein Smartphone mit Android 5.0 oder höher.

Auf Websites sowie in Apps könne Google Pay als Zahlungsart beim Kauf ausgewählt werden, heisst es weiter. Ab heute gehe das etwa in den Shops von Digitec Galaxus, Ricardo, Qoqa, Airbnb, Adidas, Flixbus, Uber, Media Markt und Kayak. Die entsprechende Funktion heisse "Mit Google Pay bezahlen". Chrome und Google Pay würden für den Käufer automatisch die Rechnungs-, Liefer- und Zahlungsdaten für den Nutzer eintragen. Mehrere Sicherheitsstandards sollen für den Schutz der Daten und Zahlungsdetails sorgen. verspricht Google.

Das Zuger Blockchain-Beratungsunternehmen Inacta will dem Bezahlen mit Kryptowährungen im Alltag zum Durchbruch verhelfen. Managing Partner Ralf Glabischnig verrät, was es damit auf sich hat.

Bezahlen im Laden mit NFC

Für das Bezahlen im Detailhandel sei eine Reihe von Partnerbanken mit an Bord: Cornèrcard, Bonuscard, Swiss Bankers, Revolut, Noon sowie bald die Credit Suisse (mit Pre-Paid Karten) und das Fintech Neon (mit seinem Herausgeber-Partner, der Hypothekarbank Lenzburg). Die Bezahlung mit Google Pay sei überall dort möglich, wo kontaktloses Bezahlen mit Visa und Mastercard in Geschäften angeboten werde.

Der Nutzer müsse im Laden den Telefonbildschirm aufwecken und an das kontaktlose NFC-Terminal (Near Field Communication) halten. Geschäfte, die diese Zahlungsart anbieten, haben laut Google das NFC-Symbol im Kassenbereich sichtbar angebracht. Das Android-Smartphone erkenne den Betrag und starte den Bezahlvorgang auf dem mobilen Gerät. Bei Transaktionen von mehr als 40 Franken müsse der Nutzer als zusätzliche Sicherheitsmassnahme sein Telefon entsperren.

Zusammenarbeit mit Fintech-Dienstleistern

"Wir freuen uns, gemeinsam mit namhaften Partnern von Banken und aus dem Detailhandel das nächste Kapitel der Innovation für Schweizer Konsumenten zu schreiben", lässt sich Patrick Warnking, Country Director von Google Schweiz, zum Start in der Mitteilung zitieren. "Android-Nutzer in der Schweiz können nun ganz einfach kontaktlos bezahlen.", fügt Florence Diss, Head of Commerce Partnerships Google EMEA, an.

Um es Partnern zu erleichtern, Google Pay als Zahlungsmethode in Geschäften und Apps anzubieten, arbeite Google mit verschiedenen Fintech-Dienstleistern wie ACI, Adyen, Braintree, Datatrans, Stripe und Worldpay zusammen. Der neue Zahlungsdienst sei ausserdem in allen Google-Diensten wie beispielsweise Google Play, Chrome und Youtube Music (Premium) integriert.

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