Studie von Accenture

Banken droht ein Verlust von bis zu 280 Milliarden US-Dollar

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Sollten klassische Banken ihre Geschäftsmodelle nicht auf neue Technologien umstellen, droht ihnen bis 2025 ein Verlust von bis zu 280 Milliarden US-Dollar, behauptet eine Studie von Accenture. Der Unternehmensberater sieht aber auch Potenzial.

(Source: unsplash.com)
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Klassischen Banken droht bis 2025 ein Verlust von bis zu 280 Milliarden US-Dollar, wenn sie nicht rechtzeitig auf neue Technologien umsteigen. Dies behauptet eine Studie von Accenture. Der zunehmend digitale Zahlungsverkehr und die Konkurrenz durch Fintech-Unternehmen würden zu Umsatzeinbussen bei Banken führen, und zwar bis zu 15 Prozent in den nächsten sechs Jahren, teilt der Unternehmensberater mit.

Accenture geht davon aus, dass kostenlose Zahlungen künftig 8 Prozent der Einnahmen gefährdeten. Weitere 3,9 Prozent machten die unsichtbaren Zahlungen bei Nichtbanken aus, die mit einem virtuellen Portemonnaie auf einem mobilen Gerät stattfänden. Und 2,7 Prozent fielen wegen Sofortzahlungen weg, bei denen Gelder in Echtzeit transferiert würden und Banken wenig bis gar keine Zinsen verdienten.

In der Umstellung liegt viel Potenzial

Die weltweiten Zahlungseinnahmen sollen jedoch mit einer jährlichen Rate von 5,5 Prozent steigen: von 1,5 Billionen Dollar im Jahr 2019 auf mehr als 2 Billionen Dollar bis 2025. Klassische Banken, die ihre Geschäftsmodelle auf neue Technologien umstellten, könnten ihren Anteil an den wachsenden Zahlungseinnahmen steigern, teilt Accenture mit.

Was die Schweizer Nationalbank in einer Umfrage zur Digitalisierung im Bankenbereich ermittelt hat, können Sie hier lesen.

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