Schweizer Spitäler springen auf Blockchain-Zug auf
Medizinprodukte digital nachverfolgen und Lieferketten vom Hersteller bis zum Patienten transparent machen: Ein Blockchain-System des Start-ups Xatena soll das möglich machen. Nun führten Spitäler erste Tests durch.
Die Anwendung der Blockchain-Technologie im Schweizer Gesundheitswesen nimmt Fahrt auf. In einem Projekt seien erstmals Bestellungen von Medizinprodukten über eine Blockchain abgewickelt worden. Das Kantonsspital Winterthur, das Kantonsspital Baden, das Universitäts-Kinderspital Zürich und die Spitalregion Fürstenland Toggenburg hätten zusammen mit den beiden E-Health-Firmen Anandic System Medical und Itris Medical diese Bestellungen testweise durchgeführt, heisst es in einer Mitteilung. Das Zürcher Start-up Xatena habe für den Test die nötige Infrastruktur zur Verfügung gestellt.
Der Weg eines Medizinprodukts werde durch die Blockchain für alle Teilnehmer der Lieferkette rückverfolgbar, schreibt Xatena. Die Transaktionsschritte in der Lieferkette seien unveränderbar und mit einem gemeinsamen Konsens in der Blockchain abgelegt. Eine Identifikationsnummer mache es möglich, ein Medizinprodukt in der Lieferkette eindeutig zu identifizieren und Transaktionsschritte zu verfolgen. Als Blockchain komme Hyperledger zum Einsatz. Die Infrastruktur habe Xatena in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz entwickelt.
EPFL macht Apertus und Co. fit für das Gesundheitswesen
Update: Bald fahren Uber-Robotaxis durch Zürich
Visual-Effects-Profis versuchen sich an 3-D-Software aus den 90er-Jahren
Vermeintliche EWZ-Mitarbeitende vishen nach Twint-Konten
Digitale Souveränität: Den Blick nach Japan wagen
Schweizer Gemeinden fordern mehr Zusammenarbeit für die Digitalisierung
RedIT expandiert in die Ostschweiz
Update: Bund gibt Startschuss für mobiles Sicherheitskommunikationssystem
Lastminute streicht wegen KI rund 400 Stellen