Scandit sammelt so viel Geld wie noch nie
Das Zürcher Start-up Scandit hat 80 Millionen US-Dollar in einer C-Finanzierungsrunde erhalten. Das Unternehmen plant, das Geld zur Beschleunigung des Wachstums in Asien und Lateinamerika einzusetzen. Scandit ist auf Lösungen zum Scannen von Barcodes spezialisiert.
Das Start-Up Scandit hat eine 80-Millionen-US-Dollar-Investitionsrunde der Serie C abgeschlossen. Beteiligt waren die Risikokapitalgesellschaft G2VP, Atomico, GV, Kreos, NGP Capital, Salesforce Ventures und Swisscom Ventures. Scandit wurde 2009 in Zürich gegründet und entwickelt Anwendungen zum Scannen von Barcodes per Smartphone. Das Unternehmen sammelte bisher 43 Millionen Dollar Kapital ein.
Scandit will die neuen Geldmittel zur Beschleunigung des Wachstums in neuen Märkten wie dem asiatisch-pazifischen Raum und Lateinamerika, aber auch zur Stärkung seiner Präsenz in Nordamerika und Europa verwenden. Das Start-up beabsichtigt auch, seine Investitionen in Forschung und Entwicklung fortzusetzen.
Die von Scandit entwickelte Computer-Vision-Plattform kombiniert in einer Smartphone-App das Lesen von Barcodes, Texterkennung, Objekterkennung und Augmented Reality. Die Lösung ist so in der Lage, Barcodes zu lesen und Informationen über die jeweiligen Produkte anzuzeigen.
Zu den Kunden von Scandit gehören Coop, 7-Eleven, Carrefour, DPD, FedEx, das Johns Hopkins Hospital, die Schweizerische Post, Levi Strauss & Co sowie Toyota. Seit seiner letzten Kapitalbeschaffung im Juli 2018 habe Scandit seine laufenden Einnahmen verdreifacht und die Zahl der grossen Firmenkunden sowie die Zahl seiner Teams verdoppelt.
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