Salesforce und Siemens bringen Lösungen fürs "berührungslose Büro"
Salesforce und Siemens lancieren gemeinsam ein Angebot für sichere Arbeitsumgebungen in Zeiten von Corona. Das Paket besteht aus den Siemens-Lösungen für IoT-Gebäudemanagement, den Salesforce-Produkten "Work.com" – und einem Tool fürs Contact Tracing.
Salesforce und Siemens setzen auf die Rückkehr ins Büro. Die beiden Unternehmen spannen zusammen, um ein gemeinsames Angebot auf den Markt zu bringen: ein Softwarepaket, das Arbeitgebern ermöglichen soll, die aufgrund der Coronakrise empfohlenen Gesundheitsmassnahmen am Arbeitsplatz umzusetzen.
Salesforce steuert seine Work-com-Produkte bei, Siemens seine Lösungen fürs Gebäudemanagement, einschliesslich der Anwendungen IoT Comfy und Enlighted. "Durch die Kombination der Smart Infrastructure Lösungen von Siemens mit Work.com von Salesforce geben wir Unternehmen die Werkzeuge an die Hand, mit denen sie smarte, datengestützte Entscheidungen schnell treffen und ihre Büros mit einem sicheren Gefühl wieder öffnen können", lässt sich Alex Dayon, President und Chief Strategy Officer von Salesforce, in der Mitteilung zitieren.
Contact Tracing als Opt-in-Funktion
Das gemeinsame Angebot umfasst Lösungen für das "berührungslose Büro", darunter digitale Mitarbeiter-Zugangskarten für den Zutritt zu Gebäuden und Aufzügen sowie Software für das Belegungsmanagement von Büros und Konferenzräumen. Die Comfy-App sende Warnmeldungen in Echtzeit, wenn Schwellenwerte erreicht würden, heisst es in der Mitteilung von Salesforce. Die Daten würden mehrmals pro Sekunde durch Sensoren gesammelt und via Cloud übertragen. Die Belegungs- und Standortdaten liessen sich für die Erweiterung der manuellen Kontaktverfolgung über Work.com nutzen, heisst es weiter. Die Kontaktverfolgung sei eine Opt-in Funktion – laut Mitteilung sei auf diese Weise der Schutz der Privatsphäre der Nutzer sichergestellt.
Beide Partner werden das Angebot eigenen Angaben zufolge in ihren eigenen Büros einsetzen. Namentlich in Zug, am Hauptsitz der Siemens-Abteilung Smart Infrastructure.
Die Schweizer Tracing-App SwissCovid ist seit heute offiziell verfügbar für iPhones und Android-Handys. Die App-Nutzung basiert auf Freiwilligkeit und wird vom Bundesrat empfohlen. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Start der App.
Wenn der Chef seinen Morgenkaffee noch nicht hatte
Update: Winterthur findet neuen CIO in den eigenen Reihen
LED-Fussball begeistert Fans in Dallas
Neue Cyberaufsicht kämpft mit Anlaufschwierigkeiten
Zwei Start-ups präsentieren Lösungen für weniger Bildschirmzeit
Mikroroboter reparieren Rückenmark
E la nave va!
Schweizer Start-up hilft Unternehmen beim Berechnen ihrer Quantenrisiken
Haskoning übernimmt Zürcher Rechenzentrumsplaner Next