SPONSORED-POST Assura und Adcubum

150 Spezialisten setzen in den kommenden drei Jahren das grösste IT-Projekt eines Schweizer Krankenversicherers um

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von Karolina Nowak, Change Manager bei Assura

Assura, der drittgrösste Schweizer Krankenversicherer, steht vor einem Kraftakt: Das gesamte IT-System für das Kerngeschäft wird ausgetauscht. 150  IT- und Fachspezialisten nehmen sich dieser Aufgabe an, bei der die Daten von mehr als einer Million Versicherter migriert werden. Herzstück des neuen Systems bildet die Adcubum Syrius Insurance Platform.

Yassir Madhour (r.), Leiter des Transformationsprogramms der zentralen IT-Systeme bei Assura und Emanuele Diquattro (l.), CEO von Adcubum
Yassir Madhour (r.), Leiter des Transformationsprogramms der zentralen IT-Systeme bei Assura und Emanuele Diquattro (l.), CEO von Adcubum

Wie lässt sich die Grösse dieses Programms erklären?

Y. Madhour: Wir wollen die zentralen IT-Systeme von Assura im Dienst unserer Kunden und Mitarbeitenden leistungsfähiger machen und uns mit einer modernen und modularen Technologie für die Zukunft rüsten. Dies bedeutet, dass wir das aktuelle IT-System für das Kerngeschäft und alle seine Funktionen ersetzen müssen, in erster Linie durch die Softwarelösung Adcubum Syrius. Wir müssen auch die Schnittstellen der restlichen von den Assura-Teams genutzten Programmen zu Adcubum Syrius herstellen und neue Lösungen einführen, etwa für das Inkassoverfahren. Die Initialarbeiten des Programms sind abgeschlossen und die Implementierung von Adcubum Syrius ist  unterwegs. Das gesamte Programm beschäftigt uns während mehrerer Jahre. Packen wir es also an!

Teilen Sie diese Begeisterung?

E. Diquattro: Absolut, insbesondere weil Assura sich entschieden hat, das Fundament ihrer IT-Architektur neu zu definieren und im Anschluss die Frontend-Architektur in Angriff zu nehmen. Dieser Ansatz ist zwar mit grossen Anstrengungen verbunden, garantiert aber nachhaltigere Ergebnisse. Mich freut auch, dass Assura dieses Programm nicht als isoliertes Informatikprojekt betrachtet, sondern vielmehr als ganzheitliche Entwicklung des Unternehmens. Denn mit der Einführung von Adcubum Syrius werden nicht nur Arbeitsprozesse automatisiert und vereinfacht, die gesamte Organisation wird zukunftsfähiger. Diese zukunftsgerichtete Einstellung von Assura motiviert uns sehr.

Stellt dieses Migrationsprogramm für Adcubum eine spezielle Herausforderung dar?

E. Diquattro: Die Größe dieses Projekts ist beeindruckend, aber Adcubum Syrius hat sich bereits mehrfach bewährt. Beim Projektmanagement achten wir darauf, effizient und finanziell verantwortungsbewusst zu arbeiten, damit dieses Projekt fristgerecht abgeschlossen wird. Wir sind uns der Zielsetzungen des Projektes bewusst und gehen als verantwortungsvoller Partner darauf ein – dies erfordert noch innovativer zu sein und gleichzeitig nahe am Standard zu bleiben.

Welcher Faktor ist ausschlaggebend für den Erfolg dieses Programms?

Y. Madhour: Die Talente! Wir können zum Glück auf die Mitarbeit zahlreicher Spezialisten unserer Fachbereiche und unseres Geschäftsbereichs Informatik zählen und haben äusserst kompetente Profile rekrutiert.  Jeder von uns hat seine eigenen Stärken, wir arbeiten von den beiden Standorten Zürich und Lausanne aus und kommunizieren sowohl auf Französisch als auch auf Deutsch oder Englisch.  Trotz dieser Unterschiede sind wir mit über 100 Mitarbeitenden ein gut eingespieltes Team, das allerdings noch erweitert wird. 

Es ist also noch nicht zu spät, um an diesem Abenteuer teilzuhaben?

Y. Madhour: Nein! Wir benötigen insgesamt rund 150  Personen, um Syrius und die zahlreichen daraus hervorgehenden Lösungen zu implementieren. Wir suchen sowohl für unseren Standort in Lausanne als auch in Zürich, wo wir neue Räumlichkeiten in der Nähe des Bahnhofs bezogen haben, weitere Verstärkung. In erster Linie suchen wir intern und extern idealerweise zwei- oder dreisprachige Syrius-Parametrierer, Business-Analysten der Fachbereiche und Tester. Und da wir das Wissen intern erhalten und weiter ausbauen möchten, handelt es sich eher um eine lange Reise als um ein kurzes Abenteuer (Lachen)!

Das Programm, an dem Sie gemeinsam arbeiten, ist sehr technisch. Sie legen den Schwerpunkt aber auf die menschlichen Aspekte. Weshalb?

E. Diquattro: Ich habe im Laufe von zahlreichen Projekten erkannt, wie wichtig es ist, dass die Unternehmen und die Technik zusammenspielen und harmonieren.  Die Zusammenarbeit und die Kommunikation sind vor allem bei komplexen Fragen grundlegende Fähigkeiten, und genau diese beruhen auf dem Faktor Mensch.
Y. Madhour: Stimmt genau. Aus technischer Sicht haben wir mit Syrius eine vielversprechende Lösung. Die Qualität des Endresultats hängt aber auch von den Kompetenzen der beteiligten Profile ab und von deren Fähigkeit, zu unserer bestehenden positiven Dynamik beizutragen
 


Kurzbiografie Yassir Madhour
Nach einem Doktortitel in Maschinenbau und einer frühen Karriere in der Forschung bei einem der größten IT-Unternehmen der Welt war Yassir Madhour zwischen 2014 und 2019 an drei Adcubum Syrius- Migrationsprojekten von wichtigen Akteuren der Versicherungsbranche beteiligt. Er arbeitet seit 2019 bei Assura.

Kurzbiografie Emanuele Diquattro
Emanuele Diquattro arbeitet seit 2018 bei Adcubum. Er verfügt über einen Masterabschluss in Business Engineering und hat seine bisherige berufliche Laufbahn bei einem führenden Krankenversicherer absolviert. Von 2012 bis 2018 gehörte dort Emanuele Diquattro der Geschäftsleitung an und hat von 2012 bis 2015 das Departement «Business Engineering & ICT» geleitet. Von April 2015 bis Ende 2017 war er als Leiter Vertrieb und Marketing und Stellvertreter des CEO tätig.

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