Atos stellt neue Quantencomputer-Messgrösse vor
Atos hat den Q-Score vorgestellt. Er soll die Effizienz oder Leistung von Quantencomputern messen - zuverlässiger als die derzeit gängigen Qubits.
Der IT-Dienstleister Atos hat eine neue Messgrösse vorgestellt, mit der die Effektivität von Quantencomputern ermittelt wird. Atos nennt sie den "Q-Score". Dieser Score ist gemäss Mitteilung besser geeignet als die derzeit gängigen "Qubits", die Leistung verschiedener Quantencomputer zu beurteilen.
Quantencomputer setzen verschiedene Quantentechnologien ein, etwa Ionenfallen, Silizium, Photonik und weitere. Je nach verwendeter Technologie unterscheidet sich die Qualität der Qubits etwa hinsichtlich Geschwindigkeit, Stabilität oder Konnektivität sehr stark, wie Atos schreibt. Da der Q-Score aber die tatsächliche Leistung von Quantenprozessoren unabhängig von der eingesetzten Technologie messe, eigne er sich besser für eine Leistungsbeurteilung als die Qubits.
Der Q-Score basiert darauf, wie gut ein Rechner oder ein Prozessor das Max-Cut-Problem löst, welches mit dem bekannteren Travelling-Salesman-Problem vergleichbar ist. Atos wird anhand des Q-Scores jedes Jahr eine Liste der leistungsfähigsten Quantenprozessoren der Welt veröffentlichen, beginnend im Jahr 2021. Ab dem ersten Quartal 2021 ist ein kostenloses Software-Kit verfügbar, mit dem sich Q-Score auf jedem Prozessor ausführen lasse.
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