Atos will sich zum One-Stop-Shop für Cloud-Dienste mausern
Atos will sich als One-Stop-Shop für Cloud-Dienstleistungen etablieren. Der französische IT-Dienstleister lancierte ein modulares Angebot namens OneCloud, das zehn Cloud-Dienste und -Lösungen umfasst. Atos investiert 2 Milliarden Euro in das Projekt – Microsoft, Google, AWS und Dell sind mit an Bord.
Atos bietet nun eine Reihe von Cloud-Diensten in einem Produktbündel namens OneCloud an – ein "One-Stop-Shop-Angebot", mit dem sich zehn verschiedene Cloud-Services modular zusammenstellen liessen. Über die kommenden fünf Jahre investiert Atos 2 Milliarden Euro in das Projekt, wie das Unternehmen mitteilt.
Das Angebot umfasse unter anderem branchenspezifische Beratung für die Entwicklung von Geschäftslösungen, einen Multi-Cloud-Orchestrierungsdienst, eine private Cloud-Plattform, Dienste für maschinelles Lernen, Bare-Metal-Serveroptionen für kritische Geschäftsanwendungen neben der Cloud sowie Edge-Computing-Lösungen und Sicherheitsdienste.
Mehrere Partner, darunter die drei dominierenden Hyperscaler
Das OneCloud-Bundle werde in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern bereitgestellt, darunter Dell EMC, Dell Technologies und VMware sowie IBM, Red Hat, SAP, Salesforce und Servicenow. Auch die drei grossen Public-Cloud-Anbieter Microsoft Azure, Google Cloud und Amazon Web Services (AWS) sind mit von der Partie.
Die Partnerschaft mit AWS habe Atos kürzlich erweitert, heisst es in einer anderen Mitteilung. AWS tritt nun als Atos-OneCloud-Partner auf. "Wir sehen gerade im Mainframe-Bereich eine enorme Chance, mit AWS zusammenzuarbeiten, um die Applikationsumgebungen von Kunden zu migrieren, zu modernisieren und zu verwalten, was ein enormes Potenzial für das digitale Geschäft freisetzen wird", lässt sich Atos-CEO Elie Gerard zitieren.
Atos übernahm kürzlich den Cybersecurity-Berater und Pentest-Anbieter SEC Consult mit Hauptsitz in Wien und Niederlassungen unter anderem in Zürich, Berlin, Frankfurt und Singapur. Durch die Übernahme will sich Atos mit Security-Diensten im DACH-Raum positionieren - und in den Wirtschaftsraum Asien-Pazifik drängen.
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